Polizei sperrt Hauptstraße in Berlin-Schöneberg

Kurz vor einer Gedenkveranstaltung zum 100. Geburtstag des früheren US-Präsidenten John F. Kennedy hat die Polizei in Berlin-Schöneberg eine Hauptstraße wegen eines verdächtigen Autos gesperrt

Das LKA hat das Fahrzeug sorgfältig untersucht und gibt Entwarnung.

Kurz vor einer Gedenkveranstaltung zum 100. Geburtstag des früheren US-Präsidenten John F. Kennedy hat die Polizei in Berlin-Schöneberg eine wichtige Verkehrsader wegen eines verdächtigen Autos gesperrt.

Sprengstoffexperten des Landeskriminalamts ließen einen mobilen Roboter zu dem verdächtigen Fahrzeug an der Hauptstraße im Stadtteil Schöneberg fahren, wie die Polizei mitteilte. Vorsorglich ließ die Polizei zudem eine Kindertagesstätte evakuieren. Das Gerät könne sich dem Auto ferngesteuert nähern und gegebenenfalls eine Autotür oder eine Scheibe öffnen, sagte eine Sprecherin. Der Einsatzbereich an der Hauptstraße ist großräumig abgesperrt. Anwohner wurden gebeten, sich auch innerhalb von Gebäuden von der Straße fernzuhalten. Nach Informationen des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) fiel das Auto auf, weil Kabel heraushingen und ein Benzinkanister auf der Rückbank lag. "Die Drähte gehören wohl zu einer selbstgebastelten USB-Ladestation im PKW", twitterte die Polizei am Montag. Die Kennzeichen an dem BMW seien als gestohlen gemeldet, teilte die Polizei weiter mit. Nach dem Einsatz wurde der mutmaßliche Halter des Wagens überprüft.

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