Regierung: Russland-Affäre: FBI nimmt Trump-Schwiegersohn ins Visier

In der Russland-Affäre nimmt das FBI nun auch den Schwiegersohn und Berater von US-Präsident Donald Trump Jared Kushner, ins Visier

Jared Kushner, der Mann im Hintergrund.

In der Russland-Affäre steht inzwischen angeblich der Schwiegersohn und enge politische Berater von US-Präsident Trump, Kushner, im Fokus der Bundespolizei FBI. Geklärt muss werden, ob es 2016 vor der US-Wahl Absprachen zwischen Russland und Trumps Wahlkampfteam gegeben hat.

Die "Washington Post" und der Sender NBC beriefen sich in der Nacht zu Freitag auf mehrere nicht genannte Quellen in der US-Regierung.

Dem Fernsehsender NBC zufolge glauben die Ermittler des FBI, dass Kushner im Besitz "bedeutender Informationen" sei, die für ihre Untersuchungen wichtig seien. Das FBI interessiert sich demnach vor allem für Treffen Kushners mit dem russischen Botschafter und einem Bankier. Es blieb zunächst aber unklar, ob der Ehemann von Trumps Tochter Ivanka im Zentrum der Untersuchung steht.

Damit haben die Untersuchungen nicht nur das Weiße Haus, sondern Trumps engstes Umfeld erreicht. Er ist unter anderem mit dem Friedensprozess in Nahost betraut, den Beziehungen zu China, einer Strafrechtsreform und einer Erneuerung der Regierung.

Die neue Entwicklung dürfte dem US-Präsidenten auch zeitlich äußerst ungelegen kommen. Mögliche Verstrickungen zwischen Trumps Team und Russland belasten Trumps Präsidentschaft von Beginn an.

Vergangene Woche setzte das US-Justizministerium den früheren FBI-Chef Robert Mueller als Sonderermittler ein, um die Affäre aufzuklären. Der von Trump entlassene FBI-Chef Comey will sich in Kürze öffentlich äußern. "Die Russland-Ermittlungen des FBI erreichten Trumps Hinterhof, jetzt sind sie in seinem Haus", hiess es in einer Erklärung. Trump bezeichnet die Vorwürfe als "Hexenjagd" und bestreitet Absprachen mit Moskau vor seinem Amtsantritt.

Der parteilose Politiker verwies darauf, dass der Präsident mit dem Anwalt Marc Kasowitz einen Rechtsbeistand in der Affäre gewählt habe, mit dem Lieberman selbst früher in einer Kanzlei zusammengearbeitet hat.

Die "Washington Post" hatte vergangene Woche berichtet, dass eine Trump nahe stehende Person das Interesse der Ermittler geweckt habe.

US-Präsident Donald Trump beauftragte seinen Schwiegersohn mit der Leitung der neu geschaffenen Regierungsstelle zum Abbau von Bürokratie.

Unterdessen ist Trumps Muslimban erneut vor Gericht gescheitert. Mehrere Abgeordnete forderten zudem von der Deutschen Bank Aufklärung darüber, ob Kredite an Trump von der russischen Regierung garantiert wurden.

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