Seoul: Nordkorea feuert erneut ballistische Rakete ab

Das teilten der Generalstab der südkoreanischen Armee und das US-Pazifikkommando mit. In Tokio erklärte Regierungssprecher Yoshihide Suga, die Rakete dürfte die Ausschließliche Wirtschaftszone Japans im Meer getroffen haben. Der südkoreanische Staatschef Moon berief eine Dringlichkeitssitzung des Nationalen Sicherheitsrats in Seoul ein.

Pjöngjang - Trotz mehrerer UN-Verbotsresolutionen und internationaler Appelle hat Nordkorea nach Angaben Südkoreas erneut eine Rakete getestet. Japan kündigte eine harte Reaktion auf den neuen nordkoreanischen Raketentest an.

Die Regierung in Tokio reagiert scharf auf einen erneuten Raketentest Nordkoreas. Zunächst habe es keine Berichte über Schäden an Flugzeugen oder Schiffen in dem Gebiet gegeben.

Japan wolle gemeinsam mit der Schutzmacht Amerika "konkrete Schritte" unternehmen, um Nordkorea Einhalt zu gebieten, sagte der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe nach Medienberichten. "In Zusammenarbeit mit den USA werden wir gezielte Massnahmen ergreifen, um Nordkorea abzuschrecken", kündigte Abe an. Das Projektil sei in östlicher Richtung geflogen. Der genaue Typ der abgefeuerten Rakete sei noch unklar, möglicherweise habe es sich um eine Scud-Rakete gehandelt.

Erst am Samstag hatte die Gruppe der führenden westlichen Industriestaaten G7 Nordkorea eindringlich aufgerufen, seine Atom- und Raketenprogramme "vollständig, nachprüfbar und unumkehrbar" zu stoppen. In der Abschlusserklärung ihres Gipfeltreffens auf Sizilien ruft die G7 die Weltgemeinschaft auf, ihre Anstrengungen zur Umsetzung entsprechender UN-Resolutionen zu "verdoppeln".

Neben diversen ballistischen Raketenstarts hat Nordkorea im vergangenen Jahr im Januar und September zwei Atomtests vorgenommen. Mit der jüngsten Rakete hat Pjöngjang allein im Mai bereits drei Raketen abgefeuert.

Mehrere UN-Resolutionen verbieten Nordkorea den Test von Raketen, die je nach Bauart auch Atomsprengköpfe tragen können. Nach Angaben des südkoreanischen Militärs war die Rakete nach dem Start im Westen das Nachbarlandes mehr als 500 Kilometer weit geflogen sei, bevor sie ins Japanische Meer (Ostmeer) stürzte. US-Präsident Donald Trump sei über den Test informiert worden, sagte ein Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats in Washington. Davor hatte Nordkorea am 14. Mai eine noch stärkere Mittelstreckenrakete eines anderen Typs getestet.

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