Weitere Festnahme nach Manchester-Attentat

Ein Polizist vor dem Hochhaus in Manchester in dessen zwölftem Stock Salman Abedi eine Wohnung gemietet hatte

Zehntausende Sportler und Zuschauer setzten am Sonntag ein beeindruckendes Zeichen gegen den Terror. Sechs Tage nach dem Selbstmordanschlag auf ein von vielen jungen Leuten besuchtes Konzert versammelten sie sich in der englischen Stadt zu einem Halbmarathon. Nach einer Schweigeminute vor dem Start sangen viele der Teilnehmer gemeinsamen den Oasis-Klassiker "Don't Look Back In Anger" (Schau nicht im Zorn zurück). Einige waren als Feuerwehrmann oder Superheld verkleidet, um den Rettungskräften für ihren Einsatz nach dem Anschlag zu danken. Die Polizei bat die Bevölkerung um Hinweise zu einer Wohnung, in der er sich vor der Bluttat aufgehalten haben soll. Gekleidet ist er in eine schwarze Daunenweste, Jeans und Turnschuhe; zudem trägt er eine Baseballkappe, eine Brille und Bart. Die Gruppe sei anscheinend in der letzten Phase zum Bau eines Sprengsatzes gewesen. Konkret geht es nun darum aufzudecken, was Salman Abedi im Zeitraum von 18. Mai bis zum Attentat am 22. Mai genau getan hatte. Bei dem Anschlag nach einem Popkonzert am Montagabend riss der Attentäter 22 Menschen mit in den Tod. Unter den Opfern waren viele Kinder. Sie arbeiten rund um die Uhr in zwei Schichten. Dabei habe sie bereits "gute Fortschritte" gemacht. Heute nahm die Polizei einen 25-jährigen Mann fest. Damit befanden sich zwölf Verdächtige in britischem Polizeigewahrsam. Auch sein Vater wurde festgesetzt. Deutsche und türkische Behörden hätten bestätigt, dass Abedi auf den Flughäfen von Istanbul und Düsseldorf zwischengelandet sei, hieß es. Es gilt als sicher, dass Abedi Teil eines terroristischen Netzwerks war. Ein Verwandter Abedis hatte der Nachrichtenagentur AFP aber gesagt, der 22-Jährige sei aus Libyen nach Manchester gereist. Nach Geheimdiensterkenntnissen reiste Abedi wahrscheinlich auch ins Bürgerkriegsland Syrien. Dort und in Libyen ist die Terrormiliz IS aktiv, die sich zu dem Anschlag bekannte. Die britische Innenministerin Amber Rudd sagte in der BBC, Mitglieder von dessen Netzwerk seien "möglicherweise" noch flüchtig, die Polizeioperation laufe weiter auf "Hochtouren". Demzufolge wird dann zwar nicht mehr davon ausgegangen, dass ein Anschlag unmittelbar bevorsteht.

Obwohl davon ausgegangen wird, dass Abedi Teil eines größeren Terrornetzwerkes ist, wurde erst am Samstag die Terror-Warnstufe landesweit von "kritisch" wieder auf "ernst" herabgestuft.

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