Zverev erreicht sein erstes Masters-Finale

Alexander Zverev

Im Finale setzte er sich mit 6:4 und 6:3 gegen Superstar Novak Djokovic durch. Gemäss Djokovic ist er schon in den vergangenen Wochen in regelmässigem Kontakt mit dem ehemaligen Weltranglisten-Ersten gestanden. "Wir werden sehen, was die Zukunft bringt". Selbst in Paris könne es sein, dass Agassi nicht die ganze Zeit dabei sein werde. "Es gibt noch keine Absprachen, die über dieses Turnier hinausgeht". Die Trennung vom restlichen Trainerteam um seinen langjährigen Coach Marian Vajda machte nun Platz für Agassi. An den beiden letzten Turnieren wurde er von seinem jüngeren Bruder Marko und dem spanischen Mentaltrainer Pepe Imaz begleitet. Ich habe heute gegen einen der besten Spieler aller Zeiten gespielt.

Mit der Verpflichtung von Agassi ist Djokovic ein Coup gelungen - auch wenn ungewiss ist, wie lange die Zusammenarbeit währen wird. Nach den US Open 2006 verkündete er seinen Rücktritt vom Tennis. Er nahm Sponsorentermine wahr, spielte von Zeit zu Zeit eine Exhibition - vor vier Jahren etwa an der Seite seiner Ehefrau Steffi Graf in Zug und anderswo. Zumal der Melbourne-Champion Roger Federer pausiert, der Weltranglisten-Erste Andy Murray in der Krise steckt, Djokovic erst in Rom bis zum Finale wieder alte Form bewies und Sandplatz-Dominator Rafael Nadal immer wieder von körperlichen Beschwerden gestoppt wird. Er hofft, nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz von dessen Erfahrung zu profitieren. Djokovic und Nadal teilten sich zuletzt sogar elf der letzten zwölf Titel untereinander auf. Vor knapp zwei Wochen hatte er zudem das Sandplatzturnier in München gewonnen.

Hamburg (ots) - Alexander Zverev hat als erster deutscher Profi seit Tommy Haas 2001 ein Masters1000-Event auf der ATP-Tour gewonnen.

Doch Djokovic ist nicht bereit, sich in eine Nebenrolle zu fügen. Im Halbfinale von Rom hatte Svitolina von der Aufgabe der Spanierin Garbine Muguruza beim Stande von 1:4 wegen einer Nackenverletzung profitiert.

Doch mehr als Wind und Gegner beschäftigt ihn die eigene Negativserie. Der erfahrene US-Amerikaner John Isner, 32, Halbfinalgegner Zverevs in Rom, sagte nach seiner Dreisatzniederlage: "Er ist sehr begabt, und er verschwendet seine Begabung nicht". Agassi hat im Laufe seiner Karriere acht Grand-Slam-Titel gewonnen, vor allem die Luft in Down Under lag dem 47-jährigen US-Amerikaner. Von dieser Erfahrung möchte Djokovic profitieren.

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