23:21-Sieg in Flensburg: Gereifte Rhein-Neckar Löwen greifen nach der

Die Spieler der Rhein Neckar Löwen wollen möglichst bald über den Gewinn der deutschen Meisterschaft jubeln

Flensburgs Hoffnungen auf die zweite Meisterschaft nach 2004 haben hingegen nach der ersten Heimniederlage der laufenden Saison einen herben Dämpfer erlitten. "Wir sind mal wieder dran", sagt deswegen Trainer Ljubomir Vranjes. "Die Tagesform entscheidet. Wer zu Hause spielt, hat einen Vorteil von drei bis vier Prozent", sagt Bob Hanning, Vizepräsident des Deutschen Handball Bundes (DHB) und Manager der Füchse Berlin. Und dann dürfen die Mannheimer den Titelverteidigungs-Sekt schon mal kalt stellen.

Vor Saisonbeginn hatten die meisten Bundesliga-Trainer Flensburg die Favoritenbürde zugeschoben.

Der Sieger des direkten Duells dürfte den Titel in der Tasche haben. Zwar haben die Flensburger das leichtere Restprogramm, sie benötigen aber Schützenhilfe der Konkurrenz.

Bester Werfer bei Flensburg war Kentin Mahé (5 Tore).

Die auf höchstem Niveau am ausgeglichensten besetzte Bundesliga-Mannschaft von der dänischen Grenze jiepert geradezu nach dem Titel. Nachdem die Norddeutschen bereits den DHB-Pokal und den Einzug ins Final Four der Champions League verpasst hatten, verspielten sie jetzt auch die letzte Titelchance der Saison. Der Schwede wechselt nach sechseinhalb Jahren als Chefcoach nach Ungarn zu MKB Veszprem.

Beide Teams starteten wild entschlossen in die Partie, die schnell von packenden Zweikämpfen geprägt war. Im Gegensatz dazu zeigten die Mannheimer in der Bundesliga ein anderes Gesicht: Die letzten drei Begegnungen in Flensburg gewannen die Löwen.

Nach dem Wechsel legte Flensburg zunächst deutlich zu, was auch am nun immer heißeren Torhüter Andersson lag. Mit dem Anpfiff verwandelte sich die seit Monaten mit 6300 Zuschauern ausverkaufte Flens-Arena endgültig in einen Hexenkessel, der die SG zum Sieg tragen sollte. Zuvor gibt es Bier und Laugenstangen für einen Euro. Der SG-Geschäftsführer hätte viermal so viele Karten für die Partie verkaufen können. "Wir haben alles in der eigenen Hand". Aber wenn wir gewinnen, sind wir noch nicht Meister.

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