BVB erkämpft vierten Pokalsieg: 2:1 über Eintracht Frankfurt

BVB-Torjäger Pierre Emerick Aubameyang feiert ausgelassen

Dortmunds Trainer Thomas Tuchel will weitermachen - doch nun rückt auch der Kapitän Marcel Schmelzer öffentlich von ihm ab. "Wollen Sie auch, dass Trainer Thomas Tuchel bleibt?", hieß sie, doch plötzlich wurde Bürki ganz diplomatisch: "Wir warten die Gespräche zwischen der Führung und dem Trainer ab".

Es sind große, einprägsame Bilder, die nach Finalspielen entstehen, Gewinner feiern im Glitterregen, tanzen mit ihrer Trophäe, während auf der Verliererseite Tränen über graue, leere Gesichter fließen.

Borussia Dortmund konnte sich im Finale am 27.05.2017 im Berliner Olympiastadion mit 2:1 (1:1) den Titel sichern.

Borussia Dortmund hat sich in einem spannenden Finale gegen Eintracht Frankfurt den DFB-Pokal gesichert. "Mit welchen Argumenten sollen wir uns von diesem Mann trennen?"

Wenn also Watzke, der den Zuspruch des Publikums ebenso liebt wie jeder andere Klubboss, der in der Öffentlichkeit arbeitet, trotzdem den steinigen unbequemen Weg geht, mag es befremdlich wirken. Im Stadion hatten die BVB-Fans, was selten zu hören war in den zwei gemeinsamen Spielzeiten, auf der Ehrenrunde einen kurzen, aber eindeutigen "Thomas-Tuchel"-Chor intoniert". Die Erklärung dafür muss der Trainer geben. Am liebsten würde Tuchel auf die Gespräche mit den Medienvertretern verzichten, nicht aus Groll, sondern, weil er sich zwar „tief glücklich“, aber eben auch fix und fertig fühlt. Tuchel feierte wie der zur Halbzeit angeschlagen ausgewechselte Marco Reus seinen ersten wichtigen Titel. Einen Kreuzband-Teilanriss hatte er sich zugezogen.

Vom Chefscout, mit dem sich Tuchel schon vor längerer Zeit überwarf, über die immer tiefer gewordenen Gräben zu Geschäftsführer Watzke und auch Manager Zorc, bis hin zu den einflussreichen erfahrenen BVB-Profis, die nach der Nicht-Berücksichtigung von Nuri Sahin im Berliner Endspiel erneut offen aufbegehrten - Tuchel hat es sich mit vielen im Verein verscherzt.

Es war ein Kampfspiel vom Anfang bis zum Ende.

"Akku leer, Flasche leer", sagte Tuchel und bekräftigte noch einmal den Wunsch, seine Arbeit mit dieser Mannschaft fortzusetzen. Ich sehe eine Chance, ich habe drei Jahre Vertrag und möchte ihn erfüllen. Sein angeblich zerrüttetes Verhältnis zum Team sei jedenfalls kein Entlassungsgrund, führte er aus: "Wir haben jetzt alle unsere Ziele erreicht und eine ganz besondere Saison gekrönt". Ich glaube, das geht nur, wenn die Mannschaft dem Trainer vertraut und wenn der Trainer der Mannschaft vertraut.“. Diese Sätze klingen überzeugend, sind aber auch Teil einer Strategie im Konflikt mit der Klubführung. Schließlich ist absehbar, dass Watzke vorhat, genau solche Störungen mit den Spielern als zentralen Entlassungsgrund anzuführen.

Und zumindest das Vertrauen des Trainers in Nuri Sahin scheint wirklich beschädigt zu sein.

Der BVB-Trainer setzte auf seinen zuletzt angeschlagenen Kapitän Marcel Schmelzer auf der linken Abwehrseite und zunächst die Parade-Offensive mit Dembélé, Reus und dem bis zu einem Seitfallzieher an die Latte quasi unsichtbaren Aubameyang (63.). Wenn ein Spieler wie Julian Weigl ausfällt, dann ist der Einzige, der das mindestens genauso gut kann, Nuri Sahin. Auf der sensiblen Position vor der Abwehr spielte dann der Ex-Freiburger Matthias Ginter und hatte große Probleme. Wenn Frankfurt gewonnen hätte, wäre kaum eine Analyse dieser Partie ohne den Begriff "vercoacht" ausgekommen. Favre hat Reus ja schon in Mönchengladbach trainiert und auf das Niveau geführt, auf dem er jetzt ist. Das ist vielleicht nicht ganz falsch. Durm), Sokratis, Schmelzer (46.

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