DFB-Pfeif-Konzert: Das sagt Helene Fischer

Helene Fischer beim Empfang der Fußball-Weltmeister im Jahr 2014 in Berlin

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) denkt nach dem gellenden Pfeifkonzert während des Auftritts von Helene Fischer am vergangenen Samstag beim Finale des DFB-Pokals zwischen Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt und der anschließenden Kritik darüber nach, in Zukunft auf eine Halbzeit-Show zu verzichten. Entsprechend war auch der Shitstorm im Netz. Die Sängerin selbst ist überrascht, nimmt Pfiffe und Buhrufe aber gelassen.

Hier einige Pressekommentare, verbunden mit einem Überblick des Ereignisses: "Ihr neuer Smash-Hit sei wohl "gellendes Pfeifkonzert", meint ein Twitter-User".

Die Vehemenz aber, mit der auf diese Einlage gepfiffen wurde, war bemerkenswert - und es drängte sich die Frage auf, ob das Fernsehen gar das Stadiongeräusch ab- und die Musik aufgedreht hatte.

"Das hat sich der Schlager-Star bestimmt ganz anders vorgestellt". Emotional kommentierte Helene Fischer damals "Das geht mir so nah". Oder hatte jemand aus dem Berliner Publikum ein größeres Problem mit Helene Fischers - ebenso kommerzgeprägtem - Auftritt vor dem Brandenburger Tor 2014? Sowohl die ARD und als auch Sky regelten den Ton aus dem Stadion herunter, damit die TV-Zuschauer überhaupt etwas von ihrem Auftritt mitbekamen. "Nur mit Pokalfinale statt Superbowl und Helene Fischer statt Beyoncé".

Der DFB teilte am Sonntag mit, die Abläufe wie in jedem Jahr analysieren und danach entscheiden zu wollen, "was wir beibehalten oder verändern". Die Fußball-Fans wollten an diesem Tag eben keine Schlagershow sehen, sondern bei einem spannenden Spiel mitfiebern. Es gab nicht nur reichlich Lob vom Gastgeber, wie professionell sie ihren Auftritt in Berlin trotz Pfeif-Konzert absolviert hatte. Es wurde nämlich gemunkelt, dass vor allem Frankfurt-Anhänger gepfiffen hatten, da Fischer als BVB-Fan angesehen wird. In der Vergangenheit trug sie mehrfach einen Fan-Schal oder ein Fan-Shirt der Borussen.

"Erbost waren Fußballfans auch über Fischers Einladung in den ‚Sportschau Club', der dem Finale folgte". Außerdem musste die ARD auch nicht vom DFB gezwungen werden, Helene Fischer zu übertragen, sagte Balkausky. Dort gab sich die Sängerin gelassen: "Ich durfte schon zwei Mal in diesem wunderschönen Stadion spielen".

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