Fußball: Nach Kritik an Pokal-Halbzeit-Show: DFB-Vize Frymuth kündigt

Kritik am DFB Eher die Funktionäre haben was verbrochen

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) stellt nach der massiven Kritik am Auftritt von Schlager-Star Helene Fischer die Halbzeitshow beim DFB-Pokalfinale in Berlin auf den Prüfstand.

Einen Tag später trat die Musikerin in Thomas Gorttschalks RTL-Sendung "Mensch Gottschalk" auf.

Acht unangenehme Minuten für die Schlagersängerin, als am Samstagabend (27. Mai) beim DFB-Pokal-Finale zwischen Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt im mit fast 80.000 Zuschauern besetzten Berliner Olympiastation unüberhörbar Buhrufe ertönten. Wirklich böse könne sie den Fußballanhängern nicht sein, betonte sie. Die Pfiffe der Fußballfans bezog sie auch nicht auf sich alleine: "Da ist ein Groll da, die wollten keine Unterhaltung". "Wir analysieren nach jedem Pokalfinale die Abläufe, das werden auch in diesem Jahr tun. Danach entscheiden wir, was wir beibehalten oder verändern", teilte der DFB am Sonntag mit. "Wir werden für die Zukunft aus dem vergangenen Samstag lernen", sagte DFB-Vizepräsident Peter Frymuth der Rheinischen Post. "Wer ganz genau erklärt hier eigentlich wem den Krieg und warum?" "Es gilt ganz genau zu prüfen, was in Deutschland zu einem Pokalfinale passt - und was eben nicht". Also auch die Arbeit an der Basis?

Fans kritisierten indes, dass Fischer nicht ins Stadion zu so einem Spiel passe. "Niemand kann ernsthaft an einer Entfremdung zwischen Verband und Fans Interesse haben. Wir müssen versuchen, alle Interessen in unsere Überlegungen einzubeziehen".

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