Gipfeltreffen im Weißen Haus: Was US-Präsident Donald Trump mit dem türkischen

Dazu habe er aber das "absolute Recht". Der Präsident äußerte sich nicht dazu, ob es sich um als streng geheim eingestufte Erkenntnisse handelte.

Zunächst hatten amerikanische Zeitungen nur berichtet, dass Trump am Montag Informationen, die die Terror-Organisation Islamischer Staat (IS) betreffen, im Gespräch mit Lawrow ausgeplaudert hatte.

Sollte der Bericht zutreffen, könnte die Offenlegung von Geheimdienst-Erkenntnissen anderer Länder durch Trump die Zusammenarbeit mit engen Verbündeten in Frage stellen.

Die USA unterstützten die Türkei im Kampf gegen "Terrorgruppen wie den IS und die PKK" und wüssten die türkische Führungsrolle in den Bemühungen zur Beendigung "des schrecklichen Mordens in Syrien" zu schätzen, betonte Trump. "Aus humanitären Gründen. Außerdem will ich Russland dazu bewegen, seinen Kampf gegen den IS und den Terrorismus stark voranzutreiben", fügte Trump hinzu.

CIA-Direktor Mike Pompeo kündigte an, noch am Dienstag Mitglieder des Geheimdienstausschusses im Repräsentantenhaus informieren zu wollen.

Russland hat Medienberichte über die Weitergabe von vertraulichen Informationen von US-Präsident Donald Trump im Gespräch mit Außenminister Sergej Lawrow zurückgewiesen. Man werde sicherstellen, dass diese Gruppen keine sicheren Zufluchtsorte hätten, so Trump weiter.

Trump hatte Erdogan als einziger westlicher Staatschef Mitte April zu dessen Sieg bei dem umstrittenen Verfassungsreferendum zur Stärkung seiner Macht gratuliert. Das berichteten Medien und US-Regierungsvertreter übereinstimmend. Es schickte den Nationalen Sicherheitsberater Herbert Raymond McMaster vor die Kameras, der mit versteinerter Miene verkündete: "Die Geschichte ist falsch". Der Präsident habe mit Lawrow über eine Reihe von Gefahren für beide Länder gesprochen, darunter für die zivile Luftfahrt. "Während dieser Gespräche wurde Näheres über spezifische Bedrohungen diskutiert, es wurden aber keine Quellen, Methoden oder militärischen Operationen diskutiert".

Auch Außenminister Rex Tillerson, der ebenfalls im Raum war, sprang Trump zur Seite. Der republikanische Senator John McCain sagte CNN, "wenn das (der Bericht) wahr ist, ist das natürlich beunruhigend".

Ryan hoffe auf eine umfassende Erklärung der Fakten durch die Regierung. Vor allem aber sei die Preisgabe schädlich für die nationale Sicherheit der USA. Das Gespräch erfolgte einen Tag nach der Entlassung von FBI-Chef James Comey, der zu den Russland-Kontakten von Trumps Umfeld ermittelt hatte.

Offenbar handelte es sich dabei um Geheiminformationen über die Anfertigung von Laptop-Bomben durch den Islamischen Staat. "Er hat keinen Filter: Es geht ins Ohr hinein und aus dem Mund heraus", sagte ein Insider vergangenen Monat.

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