Lewis Hamilton: "Ferrari hat seinen Nummer-1-Fahrer gewählt"

Kimi Räikkönen siegte in der Quali vor Sebastian Vettel und Valtteri Bottas

"Wir sind jetzt der Underdog", meinte dessen Mercedes-Teamchef Toto Wolff nach einem missglückten Wochenende. Weil der Deutsche vom Team später an die Box gerufen wird, überholt er seinen Teamkollegen Kimi Räikkönen, der bis dato in Führung lag.

Der Brite ist sich sicher, dass die Scuderia mit einer Stallorder getrickst hat: "Es ist für mich klar, dass Ferrari seinen Nummer-1-Fahrer gewählt hat". Der Börse Express übernimmt keinerlei Haftung.

Vettel behagten die wieder entflammte Debatte um eine vermeintliche Teamorder und die schlechte Laune seines Stallgefährten gar nicht. Dem nun schon auf 25 Punkte distanzierten WM-Zweiten Hamilton wäre es sicher recht, könnte er mit ein paar Spitzen einen Keil ins Ferrari-Lager treiben.

Sebastian Vettel hat den Großen Preis von Monaco gewonnen.

Vor dem nächsten Rennen in Kanada sind daher die Diplomaten bei der Scuderia gefordert. Der Finne habe "das entscheidende Opfer" bringen müssen, urteilte "La Repubblica". "Wir müssen einfach nur sicherstellen, vor Ferrari zu sein", meint Hamilton.

Doch die aktuellen Luxussorgen des Gegners konnten Wolff nur kurz von den Problemen der Silberpfeile ablenken. "Das ist die neue Realität im Moment", stellte der Teamchef fest. "So ungewöhnlich hat sich das Auto noch nie angefühlt, seit ich beim Team bin", bekannte der ratlose Brite. Fieberhaft suchen die Ingenieure nach einer Lösung für die "Reifenfenster"-Thematik, zumal die nächsten drei Strecken in Montreal, Baku und Spielberg ähnliche Eigenschaften aufweisen wie Hamiltons bisherige Problempisten". Der konnte sich auf dem engen Stadtkurs von Startplatz 13 auf Rang sieben verbessern. "Es ist noch ein langer Weg, damit beschäftige ich mich nicht", beteuerte der Hesse. Rennen der F1-Saison 2017. Es war der erste Ferrari-Sieg in Monaco seit 16 Jahren. "Es war ein Hammerrennen". Und Ferrari-Boss Sergio Marchionne schwärmte: "Endlich gibt das Auto unseren Tifosi die Freude, die sie verdienen".

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