Mecklenburg-Vorpommern Ministerpräsident Sellering tritt zurück

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering ist von all seinen Ämtern zurückgetreten. Als Nachfolgerin schlägt er Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig vor

Berlin (Reuters) - Der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering (SPD), hat am Dienstag seinen Rücktritt angekündigt.

Schwerin Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering gibt seine politischen Ämter ab. Wegen der notwendigen Therapie sei er nicht mehr in der Lage, das Amt auszufüllen, so der 67-jährige. Er habe Familienministerin Manuela Schwesig als Nachfolgerin vorgeschlagen - als Regierungschefin ebenso wie als SPD-Landesparteichefin. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig könnte seine Nachfolgerin werden. Sellering führt die Landespartei seit 2007 und ist seit 2008 Regierungschef.

"Nach fast neun Jahren als Ministerpräsident scheide ich mit großer Dankbarkeit aus diesem Amt, das es mir ermöglicht hat, einen Beitrag für eine gute Zukunft unseres Landes zu leisten", betonte er. Nach der Landtagswahl im September 2016 setzte er die rot-schwarze Koalition mit den Christdemokraten fort. Ihm sei es immer sehr wichtig gewesen, "für mehr Respekt vor ostdeutschen Lebensleistungen einzutreten".

Nachdem sie erst 2003, 29 Jahre alt, der SPD beitrat, rückte die 1974 in Frankfurt an der Oder geborene Finanzprüferin 2005 in den Landesvorstand der Partei vor.

Juli soll auf einem Sonderparteitag der SPD eine neue Kandidatin für das Amt gewählt worden.

"Ich bedanke mich sehr herzlich bei allen im Land, die mit großem Einsatz so positiv daran mitgewirkt haben, dass sich unser schönes Mecklenburg-Vorpommern so gut entwickelt hat", sagte Sellering.

Als Nachfolgerin wünscht sich der SPD-Politiker Bundesfamilienministerin Schwesig.

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