Medien-Bericht: Manchester-Bomber Salman Abedi reiste aus Düsseldorf an

Schwer bewaffnete Polizisten patrouillieren auf dem Euston Bahnhof in London

20 Opfer sind in einem kritischem Zustand. Am Abend wurde dann eine Frau bei einer Razzia in Blackley im Norden von Manchester festgenommen. "Ich glaube, es ist ganz klar, dass es sich um ein Netzwerk handelt, dem wir nachgehen", sagte der Polizeichef von Manchester, Ian Hopkins, am Mittwoch.

Zuvor hatten bereits die britische Premierministerin Theresa May und Innenministerin Amber Rudd angedeutet, eine größere Gruppe von Personen könne hinter der Tat in Manchester stehen. Diese Möglichkeit könne nicht ignoriert werden. Die Behörden vermuten eine gemeinschaftlich geplante Tat: Die Ausführung des Anschlags sei "anspruchsvoller gewesen als einige der Anschläge, die wir davor erlebt haben", hatte Innenministerin Amber Rudd am Morgen gesagt. Er war bei der Attacke gestorben. Am Mittwoch wurden der Vater und Abedis Bruder in der libyschen Hauptstadt Tripolis festgenommen. Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (ISIS) hat den Anschlag für sich reklamiert. Nach Erkenntnissen der Bundesregierung sind keine Deutschen verletzt oder getötet worden.

Unterdessen hatte die Polizei am Mittwoch in einem südlichen Viertel von Manchester drei Männer festgenommen. Durch was genau der junge Mann auffiel, sagte sie allerdings nicht.

Die Beamten hätten bei den Einsätzen Haftbefehle "im Rahmen der Ermittlungen zu dem schrecklichen Anschlag von Montagabend" vollstreckt, teilte die Polizei mit. Der französische Innenminister Gerard Collomb sprach von "belegbaren" Verbindungen Abedis zum IS.

Die Polizei der Großregion Manchester gab am Morgen zwei weitere Festnahmen im Zusammenhang mit dem Anschlag bekannt.

Die Polizei hatte am Dienstag in Manchester mehrere Häuser durchsucht, darunter das Wohnhaus des Verdächtigen Abedi.

Jetzt kommen nach und nach immer grausamere Details zu dem Bombenattentäter Salman Abedi (22) ans Licht. Rudd sagte am Mittwochvormittag, es sei "wahrscheinlich", dass der Attentäter nicht alleine gehandelt habe. Salman Abedi war dem Geheimdienst bekannt. Sie zeigte sich gegenüber dem Sender Radio 4 verärgert darüber, dass in den USA Details über den Anschlag auf Besucher eines Popkonzerts an Medien weitergegeben worden waren. "Ich habe unseren Freunden gegenüber sehr klar gemacht, dass so etwas nicht mehr passieren darf", sagte Rudd. Dutzende wurden verletzt, unter den Opfern waren viele Kinder und Jugendliche.

Einem deutschen Arzt zufolge, der in Manchester arbeitet, enthielt die Bombe Nägel. Regelmäßig suchte Abedi nach Medienberichten eine Moschee auf, in der sein Vater, ein angesehenes Mitglied der muslimischen Gemeinde von Manchester, öfter den Gebetsruf verrichtete. Er sei 1994 in Manchester geboren worden und habe an der Salford Universität in der nordenglischen Stadt studiert. Von dort aus habe Salman nach Libyen fliegen wollen, um den Fastenmonat Ramadan mit seiner Familie zu verbringen.

Durch die höchste Terrorwarnstufe erhält die Polizei nun Hilfe vom Militär. Der weltberühmte Wachwechsel vor dem Buckingham-Palast wurde für Mittwoch abgesagt, um Personal für anderen Aufgaben freuzustellen.

Bei der blutigsten Terrorattacke in Großbritannien seit fast zwölf Jahren starben 22 Menschen und der Attentäter.

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