Penguins eiskalt: Kühnhackl-Team führt im Stanley-Cup-Finale

Pittsburghs Phil Kessel, Evgeni Malkin und Chris Kunitz jubeln

Die gleichen zweimal Pittsburghs Führung aus - und erzwingen damit eine nervenzerreißende Verlängerung. Mit den Pittsburgh Penguins zog der derzeit verletzte Landshuter nach einem Overtime-Krimi ins Playoff-Finale der nordamerikanischen Profiliga NHL ein.

Titelverteidiger Pittsburgh Penguins siegt in der ersten von sieben möglichen Partien gegen Nashville mit 5:3, verspielt aber einen 3:0-Vorsprung. "Ich bin enttäuscht, ich konnte meinem Team nicht helfen", erklärte der Finne. "Wir sind weiter und nicht frustriert ausgeschieden", kommentierte Penguins-Trainer Mike Sullivan den erneuten Einzug in die Endspiel-Serie. Chris Kunitz sorgte nach 86 Minuten für die Entscheidung. "Wir sind glücklich, dass das Spiel vorbei ist und wir auf der Siegerseite stehen".

Jewgeni Malkin (16.), Conor Sheary (17.), Nick Bonino (20. und 59.) und Jake Guentzel (57.) erzielten die Tore für den viermaligen Meister, der eine 3:0-Führung aus der Hand gab, sich aber in den Schlussminuten doch noch durchsetzte. Denn ein Treffer der Gäste zum 1:0 wurde nach langem Videostudium nicht anerkannt. Am Schluss hatte Pittsburgh nur 12 Torschüsse auf dem Konto und hatte im Mitteldrittel gar keinen. Mark Stone und Ryan Dzingel glichen jeweils für Ottawa aus. 2008 blieb die Trophy unberührt, die Detroit Red Wings gewannen die Finalserie mit 4:2.

"Ich habe versucht, den Puck an der richtigen Stelle zu treffen, er flatterte und dann braucht man manchmal eben das Glück", erklärte Kunitz seinen siegbringenden Schuss.

Ob Kühnhackl nach seiner Verletzungspause im Finale aufs Eis zurückkehren kann, ist noch offen. Seinen letzten Einsatz in den Playoffs hatte der 25-Jährige am 8. Mai im Viertelfinale gegen die Washington Capitals. Immerhin trainiert der Sohn von Deutschlands Eishockeyspieler des Jahrhunderts, Erich Kühnhackl, bereits wieder mit der Mannschaft.

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