Schwitzen zum Wochenstart: Hitzerekord des Jahres gebrochen

So warm ist es im Mai selten

Am Mittwoch belaufen sich die Höchstwerte zwischen 18 und 24 Grad im Norden sowie 22 bis 27 Grad in der Mitte und im Süden. Temperaturen zwischen 34 und 35 Grad galten aber auch am Montag noch einmal als möglich.

In Baden-Württemberg erwarteten Experten zum ersten Mal in diesem Jahr einen erhöhten Ozonwert. In vielen Gebieten vor allem im Süden und Südwesten Deutschlands wurde am Montag nach dem DWD-Gefahrenindex die gesundheitliche Gefährdung durch ultraviolette Strahlung als "sehr hoch" eingestuft. Die Regierung von Unterfranken ordnete deshalb für Dienstag vorsorglich die Beobachtung der Wälder aus der Luft an, wie Sprecher Johannes Hardenacke sagte. In der Lieberoser Heide nördlich von Cottbus stehen rund 30 Hektar Wald und Heide in Flammen. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Samstag mitteilte, klettern die Temperaturen bis einschließlich Dienstag vielerorts in Deutschland auf mehr als 30 Grad. Die Löscharbeiten seien wegen der vermuteten alten Munition auf dem ehemaligen Militärgelände schwierig, sagte ein Waldbrandschutzbeauftragter. Dabei kam es auch zu schweren Unfällen. "Die Temperaturen steigen bereits auf 25 Grad in den höher gelegenen Regionen des Sieger- und Sauerlands und bis auf 31 oder knapp 32 Grad in den westlichen Landesteilen", sagt Grohs. Abgesehen von Gewitterböen weht teils mäßiger Wind aus West bis Nordwest. An vielen Orten wurden regionale Mai-Rekorde geknackt, etwa in Trier. In Baden-Württemberg ertranken zwei Männer. Ein 27 Jahre alter Student starb am Sonntag in einem Mannheimer Badesee, nachdem er von einem Steg gesprungen war.

In Koblenz wurde der Hitzerekord dieses Jahres nach nur einem Tag gebrochen - dort meldete der DWD 34,6 Grad. Bereits am Samstag war im Breitenauer See nahe Heilbronn ein 36-Jähriger ums Leben gekommen.

Laut Bettina Biesel von der MeteoGroup wird es auch am Dienstag wieder heiß und schwül in Deutschland. In Thüringen starb ein 52 Jahre alter Mann in einem Badesee bei Krölpa.

Passend zum Juni-Beginn am Donnerstag, wird Deutschland komplett regenfrei sein.

Am Mittwoch ist südlich der Donau mit schauerartigem Regen zu rechnen, der mitunter auch zu einem Unwetter mit Blitz und Donner anwächst.

Die neue Woche gestaltet sich eher wechselhaft. Nach den bisherigen Prognosen der Meteorologen ist damit aber kein stabiles Sommerwetter zu erwarten.

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