Smartphones können Kinder krank machen

Wenn Kinder ständig am Handybildschirm hängen steigt das Risiko von Hyperaktivität und Konzentrationsschwäche- so das Ergebnis einer aktuellen Studie

Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass es bei Säuglingen zu Fütter- und Einschlafstörungen kommen kann, wenn die Eltern während der Betreuung parallel digitale Medien nutzen.

Schulkinder (8-13 Jahre): Wer täglich mehr als 60 Minuten vor einem Bildschirm abhängt, neigt zu motorischer Hyperaktivität und Konzentrationsschwäche.

Für die vom Bundesgesundheitsministerium geförderte Studie waren 5.573 Eltern und deren Kinder zum Umgang mit digitalen Meiden befragt worden. Auch der Konsum von Süßigkeiten und gezuckerten Getränken bei Kindern steige im Schnitt bei regelmäßiger Smartphonenutzung - und damit das Risiko, dick zu werden.

Auch Kinder ab etwa sieben Jahren und Jugendliche, die mehr als eine Stunde pro Tag an ihrem Smartphone oder Tablet hängen, sind oft hyperaktiv oder unkonzentriert. Laut den Studienautoren ist die Erhebung repräsentativ. Das Ministerium hatte die Studie in Auftrag gegeben.Die Ergebnisse wurden heute gemeinsam mit den Studienleitern im Ministerium vorgestellt: dem Direktor des Instituts für Medizinökonomie und medizinische Versorgungsforschung der Rheinischen Fachhochschule Köln, Prof. Dr.

Studienautor Rainer Riedel meint: Nein. Die Studie zeigt einen engen Zusammenhang zwischen der Intensivnutzung von Tablets und Smartphones und Gesundheits- und Entwicklungsproblemen.

Ab wann sollen Kinder überhaupt Smartphones bekommen?

Und Uwe Büsching vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte forderte, dass eine Medienanamnese und eine qualifizierte Medienberatung zukünftig die Früherkennungsuntersuchungen beim Kinderarzt ergänzen müsse. Die Medien-Pädagogin Kristin Langer gab in einem "Spiegel Online"-Interview zu bedenken, Smartphones seien teuer und dürften nicht geklaut werden". Gerade die Kleinen schickten sich aber eher harmlose Dinge zu. Es ist der Vater, der seinem Kind, wenn es Angst vor einer Spritze hat, kein Spielzeug mehr in die Hand gibt - sondern sein Handy und darauf ein Video abspielt.

Laut der "KIM-Studie" des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest nutzen 67 Prozent der 6- bis 13-Jährigen Handy oder Smartphone selten oder öfter.

"Die Beschäftigung mit dem Kleinkind ist sehr wichtig, gerade Sprache und die emotionale Entwicklung lernt das Kind durch Interaktion". Von den Befragten lehnten das 90 Prozent ab, auch die Eltern sehen wenig Beratungsbedarf für ihre Kinder. Kinderarzt Büsching rät zu einer automatischen Zeitabschaltung. "Gerade, wenn das Verhalten oder die Entwicklung auffällig ist, sollte immer auch ein unangebrachter Umgang der Eltern wie der Kinder mit Medien in Betracht gezogen werden". Die Eltern müssten dann aber auch gucken, ob die Regeln eingehalten werden.

Sie sollten darauf hinwirken, dass ihre Kinder andere Dinge tun, die ihnen Spaß machen - malen, klettern, schwimmen, Fußballspielen.

Was sollten Eltern noch beachten? Handyfreie Zeit und handyfreie Orte könnten helfen, so der Experte Riedel. "Ich habe die Kinder- und Jugendärzte ermuntert, klare Handlungsempfehlungen zu geben", berichtet Morter.

Ja, etwa die Filtersoftware JusProg, die die Kinder vor nicht altersgerechten Inhalten im Internet schützt.

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