Tennis: Zverev gewinnt Turnier in Rom

Kerber will in Paris überraschen

"Ich war sehr beeindruckt von der Gelassenheit, Ruhe und Konzentrationsfähigkeit in seinem vielleicht wichtigsten Match bislang", sagte Becker über das Finale gegen Djokovic (6:4, 6:3): "Es ist bekannt, dass er alles mitbringt, um in der Spitze mitzuspielen, dass er es so auf den Punkt liefert, hat mich und wohl auch Novak beeindruckt". Durch den Sieg in Rom gehört er nun bereits als 20-Jähriger zur absoluten Weltspitze im Herrentennis. Und doch sprechen sechs Tage vor dem ersten Ballwechsel in Paris wieder einmal alle von Novak Djokovic. Er ist der jüngste Masters-1000-Sieger seit dem Jahr 2007, als der damals 19 Jahre alte Djokovic die Miami Open gewann. "Viele weitere Titel werden folgen", schrieb Becker bei Twitter. "Es war eines der besten Matches, die ich jemals gespielt habe und das im Finale vom Masters", freute sich Zverev im Sky-Interview. "Es war sicher die beste Leistung in diesem Jahr, wahrscheinlich sogar seit noch längerer Zeit". Zudem ist er erst der vierte deutsche Spieler nach Michael Stich, Boris Becker und Tommy Haas, der ein solches Turnier gewonnen hat. "Wir sind beide aufgeregt, zusammenzuarbeiten und zu sehen, wo es uns hinbringt", sagte die langjährige Nummer eins der Welt. "Wir haben keine langfristige Vereinbarung und wollen uns in Paris etwas besser kennen lernen". Seit 16 Jahren ist er in Las Vegas mit der früheren deutschen Spitzenspielerin Steffi Graf verheiratet.

Djokovic hatte Ende des Jahres nach drei erfolgreichen Jahren die Zusammenarbeit mit Boris Becker beendet.

Doch auch in Paris könne es sein, dass Agassi nicht die ganze Zeit dabei sein werde.

Ein verrücktes Herren-Turnier in Rom ist damit mit einer Riesenüberraschung zu Ende gegangen. Der Start der Titelverteidigerin bei den French Open ist fraglich. Im Halbfinale von Rom hatte Svitolina von der Aufgabe der Spanierin Garbine Muguruza beim Stande von 1:4 wegen einer Nackenverletzung profitiert. Die weiteren Zahlen unterstreichen das: Acht Winner bei 17 unerzwungenen Fehlern, nur 15 Prozent gewonnene Punkte beim zweiten Aufschlag.

Das Spiel des Weltranglisten-Zweiten liegt dem achtfachen Turniersieger allerdings überhaupt nicht, doch er und sein Team werden wieder die Lehren aus der Niederlage ziehen.

Derweil ist Andrea Petkovic ist auch beim Tennis-Turnier in Straßburg gleich in der ersten Runde ausgeschieden.

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