Theresa May zu Brexit: Keine Einigung "um jeden Preis"

"Wir werden dort sein, um den richtigen Deal auszuhandeln, aber wie ich schon sagte, kein Deal ist besser als ein schlechter", erklärte May.

Wer wird Großbritannien durch die Austrittsverhandlungen mit der EU führen? Tatsächlich war es ein Theresa May nach Jeremy Corbyn, denn die Premierministerin hatte sich einem direkten TV-Duell verweigert. Kein Deal sei besser als ein schlechter, sagte sie im indirekten TV-Duell mit Oppositionsführer Corbyn. Regierungschefin May präsentierte sich in der von Channel 4 und Sky News gemeinsam ausgestrahlten Sendung am Montagabend als aus ihrer Sicht beste Verhandlungsführerin für den Brexit.

May erklärte, Großbritannien werde keinen Deal mit der EU schließen, wenn es mit den Bedingungen Brüssels nicht einverstanden sei. Kritik aus dem Publikum bekam May für geplante Einschnitte bei Sozialleistungen.

Premierministerin May meinte mit Blick auf das Attentat, es sei wichtig, die Kontrolle über die Einwanderung zurückzugewinnen.

Im Gegensatz dazu erklärte der Labour-Chef Jeremy Corbyn am Montag, er würde im Falle eines Wahlsiegs sicherstellen, dass es eine Einigung mit der EU geben werde.

Sie werde bei den Verhandlungen zäh bleiben, sollte ihre Partei gewinnen, so May.

Labour-Chef Corbyn setzte auf innenpolitische Themen wie Investitionen in Bildung, Erziehung, Gesundheitssystem und Polizei. Angesichts des Anschlags in Manchester betonte Corbyn auch die Notwendigkeit eines außenpolitischen Wandels.

"Wir brauchen eine Aussenpolitik weltweit, die es nicht zulässt, dass es grosse Gebiete ohne effektive Regierung gibt - wie etwa gegenwärtig in Libyen -, die zu einem Nährboden für riesige Gefahren für uns alle werden können", sagte er. Die beiden Kandidaten stellten sich nacheinander den Fragen. Kritik erhielt Corbyn vor allem für seine schwache Führung innerhalb der Partei. Derzeit liegen die Tories - je nach Umfrage - nur noch zwischen 6 und 14 Prozent vor Labour. Dieser Vorsprung ist allerdings in den vergangene Wochen deutlich abgeschmolzen.

Ein Zuschauer kritisierte, dass Corbyn sich in der Vergangenheit nicht klar genug von der irischen Untergrundorganisation IRA distanziert hatte, die unter anderem mit Bombenanschlägen für eine Unabhängigkeit von Großbritannien gekämpft hatte.

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