UBS hebt United Internet auf 'Buy' und Ziel auf 57 Euro

Nun läutet United Internet die nächste Phase der Übernahme ein und hat dazu bereits in der zurückliegenden Woche ein offizielles Übernahmeangebot an die Aktionäre geschickt. Kritisch sei vor allem die Zustimmung durch die Drillisch-Aktionäre, von der er letztlich ausgehe. Die Finanzaufsicht BaFin hatte die Angebotsunterlagen geprüft und eine Genehmigung erteilt. Damit bauten die Papiere ihre Gewinne nach der Ankündigung, den Konkurrenten Drillisch übernehmen zu wollen, auf rund 16 Prozent aus. Eins ist klar: United Internet möchte möglichst viele Drillisch-Aktien erhalten, bevor die außerordentliche Hauptversammlung bei Drillisch stattfindet.

Die Angebotsfrist läuft am 23. Juni ab.

Den geplanten Zusammenschluss von United Internet und Drillisch betrachtet Preisig gelassen.

Das Übernahmeangebot ist Bestandteil einer Gesamttransaktion, auf die sich United Internet und Drillisch in einer Grundsatzvereinbarung geeinigt hatten. Sie sieht einen schrittweisen Erwerb der 1&1 Telecommunication durch Drillisch unter dem Dach von United Internet vor und regelt die wesentlichen Eckdaten dieses Erwerbs.

Dadurch sollen sowohl für United Internet als auch für Drillisch weitreichende Synergien und Wachstumschancen entstehen. Schon im Jahr 2020 wird mit jährlich rund 150 Millionen Euro gerechnet. Das Hamburger Unternehmen sei bei Zukäufen "grundsätzlich nicht auf den deutschsprachigen Raum beschränkt", sagte Finanzvorstand Joachim Preisig der "Börsen-Zeitung". Der Abschluss der Gesamttransaktion wird - vorbehaltlich der Kartellfreigabe - für das Jahresende 2017 erwartet. An der Börse war die Drillisch AG seit dem Bekanntwerden der Übernahmepläne im Aufwind gewesen.

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