Wettbewerb Hameln/Berlin: Hamelner Berufsschule gewinnt 100 000 Euro

Die Elisabeth-Selbert-Schule hat den Deutschen Schulpreis 2017 gewonnen

Zum Abschluss der Festveranstaltung überreicht Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einer von 14 nominierten Schulen den mit 100 000 Euro dotierten Hauptpreis.

Bornheim. Die Gesamtschule ist einer von sechs Preisträgern beim Deutschen Schulpreis und bekommt 25.000 Euro Preisgeld.

Der Preis wurde vor elf Jahren von der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung ins Leben gerufen.

Eine der wichtigsten Auszeichnungen für herausragende Unterrichtskonzepte in Deutschland, der Deutsche Schulpreis 2017, wird heute in Berlin vergeben. Ein Beratungsteam aus Lehrern, einer Pastorin und einem Sozialarbeiter bietet auch außerhalb des Unterrichts Hilfestellung.

Wegen der beispielhaften pädagogischen Förderung und Fürsorge erzielten dort Jugendliche Erfolge, die an anderen Einrichtungen kaum jemand für möglich gehalten habe, heißt es in der Begründung der Jury.

"Wir freuen uns, mit der Elisabeth-Selbert-Schule in diesem Jahr eine Schule auszeichnen zu können, die sich in den vergangenen Jahren stetig weiterentwickelt hat". "Die Schule hat an den Rückmeldungen der Jury aus ihren bisherigen Teilnahmen gelernt und ihre Schulentwicklung systematisch vorangetrieben".

Als bundesweit "beste" Schule 2017 hat die ESS den mit 100.000 Euro dotierten Deutschen Schulpreis gewonnen. "Wir sind stolz auf unsere ESS", sagt Hamelns Landrat Tjark Bartels (SPD).

► Gepunktet hat die ESS auch mit Projekten, die Schule und Beruf verbinden. Anders als früher werde er hier wegen seiner ausländischen Herkunft nicht als Kleinkrimineller abgestempelt. Sie werden in Fächern wie Agrarwirtschaft, Gesundheit, Pflege oder Sozialpädagogik unterrichtet. Die dazu verwendeten Lebensmittel wachsen überwiegend im Schulgarten, so dass sich die Lernenden vom Anbau über die Ernte, von Verarbeitung und Lagerung bis hin zum Vertrieb, Vermarktung und Verkauf um die gesamte Wertschöpfungskette ihrer eigenen Produkte kümmern und daraus praktische Lernerfahrungen sammeln. Die Schulleitung werde nun gemeinsam mit Eltern, Lehrern und Schülern nachdenken, wie das Geld eingesetzt werden soll.

Ganz groß geschrieben werde das eigenverantwortliche Lernen, sagt Bremert.

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