Zverev erreicht Finale bei Tennis-Turnier in Rom

Alexander Zverev

Nur fünf Deutsche schafften vor ihm ein Sprung unter die besten Zehn: Boris Becker (49), Michael Stich (48), Tommy Haas (39), Nicolas Kiefer (39) und Rainer Schüttler (41).

Rom soll also nur der Anfang gewesen sein. Mehr dazu im Hilfebereich. Das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres beginnt am kommenden Sonntag in Paris, die Qualifikation läuft schon. Das wäre vermessen. Aber mit seinen Siegen bei den Turnieren in München und Rom hat sich Zverev zumindest die Rolle des Geheimfavoriten erarbeitet. Tennis-Legende Boris Becker, bis Ende des vergangenen Jahres noch Trainer von Djokovic, gratulierte Zverev umgehend zu seinem ersten großen Coup und prognostizierte: "Viele weitere Titel werden folgen".

Was trauen Sie Zverev in diesem Jahr noch zu?

Djokovic sagte auch, es sei Agassis Entscheid gewesen, sich zumindest vorübergehend dem Team anzuschliessen.

Im Interview nach dem Spiel sagt Zverev: "Ich bin überglücklich, dass ich hier gewinnen konnte".

Mit seinen Erfolgen steigen auch die Erwartungen an den 20-Jährigen, der als erster nach 1990 geborene Spieler ein Masters gewann. Im vergangenen Jahr war für den Davis-Cup-Profi in der französischen Hauptstadt bereits in der dritten Runde gegen den Österreicher Dominic Thiem Schluss.

Alexander Zverev kann mitunter sehr unwirsch sein, auf und neben dem Platz, bei ihm nicht genehmen Fragen passiert es schon mal, dass er einfach aufsteht und weggeht.

Überhaupt ist Zverev bislang bei den vier großen Major-Events noch nicht groß in Erscheinung getreten.

Der dreimalige Wimbledonsieger sieht sich ein bisschen als Mentor des 1,98 Meter großen Schlakses. Hin und wieder steht er sich mit dieser Art noch selbst im Weg, wie zuletzt in Madrid, als er gegen Pablo Cuevas im Viertelfinale die Partie noch aus der Hand gab. Für die ATP könnten die jüngsten Erfolge zu einem kleinen Problem werden. Sie ist seit einiger Zeit dabei, die Generation um den Hamburger zu pushen, um neue Gesichter für die Zeit nach Federer, Nadal, Djokovic und Murray zu entwickeln. "Ich wünsche beiden viel Glück in der Zukunft!", schrieb Becker. Next Gen ATP Finals heißt die Veranstaltung in Mailand, für die Zverev als Zugpferd fest eingeplant ist. Der 20-Jährige ließ dem neun Jahre älteren Serben in keiner Phase des Matches eine Chance und verwandelte nach 1:21 Stunden den ersten Matchball.

Djokovic war nach dem Finaleinzug in Rom erleichtert und glücklich wie lange nicht.

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