Bericht: Flynn will nun doch Dokumente zur Russland-Affäre vorlegen

Mike Flynn der ehemalige Sicherheitsberater Donald Trumps will nun doch einige der von einem Senatsausschuss geforderten Dokumente zur Russland-Affäre vorlegen

Washington (Reuters) - Der US-Kongress weitet seine Untersuchungen über eine mögliche Verstrickung Russlands in den US-Wahlkampf im Umfeld von Präsident Donald Trump offenbar aus. Das berichtet die "Washington Post" unter Berufung auf einen Flynn-Vertrauten. Demnach hätten Flynns Anwälte kurz vor Ablauf einer entsprechenden Frist schriftlich zugesichert, die Unterlagen ab 6. Juni auszuhändigen - dem letztmöglichen Zeitpunkt, um eine angedrohte Strafe zu umgehen. Flynn hatte erst angekündigt, das Recht auf Aussageverweigerung zu nutzen, das vor möglicher Selbstbelastung schützt.

Mehrere Kongressausschüsse untersuchen, ob Russland im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 zugunsten Trumps Einfluss genommen hat und ob es Absprachen zwischen Trumps Wahlkampfteam und Russland gab. Damals war er einer von Trumps engsten Beratern.

Trumps Anwalt Michael Cohen sagte dem Sender CNN, er sei von den Ausschüssen im Repräsentantenhaus und Senat vorgeladen worden, werde aber nicht aussagen. "Sie müssten erstmal ein einziges, glaubwürdiges Beweisstück vorlegen, das die Russland-Theorie untermauert", sagte Cohen.

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