Deutsche Bank soll Auskunft geben über Trump-Konten

Hochhaus der Deutschen Bank in Frankfurt

Die Abgeordneten wollen nach eigenen Angaben herausfinden, ob russische Regierungsmitglieder, Oligarchen oder kriminelle Bandenchefs einen "Finanzhebel" gegen Trump in der Hand hätten, um ihn und seine Regierung unter Druck zu setzen - so führten sie in einem weiteren Brief an Finanzminister Steven Mnuchin aus, in dem sie ebenfalls diesbezügliche Dokumente anforderten.

In der Russland-Affäre um US-Präsident Donald Trump ist nun auch die Deutsche Bank in den Fokus geraten.

"Der Kongress wird darüber im Unklaren gelassen, ob Kredite der Deutschen Bank an Präsident Trump von der russischen Regierung garantiert wurden oder ob sie anderweitig in Verbindung zu Russland standen", heißt es in einem Brief der Demokraten im Finanzausschuss des Repräsentantenhauses an Cryan. Abgeordnete der oppositionellen Demokraten forderten in einem am Mittwoch in Washington bekannt gewordenen Brief das Finanzinstitut auf, seine Geschäftsbeziehungen zu dem Immobilienmilliardär offenzulegen und mögliche Informationen über dessen Verbindungen nach Russland zu übermitteln.

Bei den Ermittlungen geht es um eine mutmassliche russische Wahlbeeinflussung und etwaige Absprachen zwischen Moskau und Trumps Wahlkampfteam. Die Deutsche Bank wollte sich dazu nicht äußern. Im Kongress befassen sich insgesamt fünf Ausschüsse mit der Affäre. So fragen Beobachter auch, warum die Deutsche Bank Trump selbst dann noch neue Kredite gewährt hat, als andere Geldinstitute sich aufgrund mehrerer Insolvenzen seiner Casinos längst von ihm distanziert haben.

Die Beziehungen zwischen dem US-Präsidenten und der Deutschen Bank sorgen schon länger für Argwohn. Der Aktienkurs des Instituts gab nach Bekanntwerden des Briefes um 1,6 Prozent nach.

Nur wenn die Bank darüber aufkläre, könne die Öffentlichkeit abschätzen, wie stark Trump Russland verbunden sei und wie sich dies auf seine politischen Entscheidungen auswirken könnte.

Untersuchungen gegen die Deutsche Bank über ihre Kontrollen im Zusammenhang mit ihren Russland-Aktivitäten laufen bereits seit Monaten, unter anderem durch das US-Justizministerium. So fordern sie Auskunft über die Nutznießer der Geldwäsche-Affäre. Kunden sollen Schwarzgeld im Wert von zehn Milliarden Dollar gewaschen haben, indem sie Aktien in Rubel gekauft und über die Deutsche Bank in London in Dollar wieder verkauft haben. Konkret fragen, sie welche "Russen in das Komplott verwickelt waren, wohin das Geld ging und wer von den riesigen Summen profitiert hat, die aus Russland herausgeschleust wurden".

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