Fußball: Kroos vor Champions-League-Finale: "Juve ist ein Brocken"

Zum ersten Mal in der glorreichen Königsklassen-Geschichte kämpfen zwei deutsche Stars mit ausländischen Finalisten um Europas Fußballkrone.

Kurz vor dem Champions-League-Finale gegen Juventus Turin am 3. Juni in Cardiff/Schootland erinnert sich der 76-malige Nationalspieler (12 Tore) nun in "Sport Bild" an seine Vergangenheit in Deutschland. Sonst spielen wir ja Seite an Seite. Der bestens dotierte Vertrag bis 2022 macht den Mann mit der Passgenauigkeit zu einem Großverdiener im Weltfußball. "Im Nachhinein kann ich nach drei Jahren Real behaupten, dass der Schritt absolut der richtige war und ich damit sehr zufrieden bin", führt der Spielmacher weiter aus. Über einen neuen Vertrag in München wurde seinerzeit keine Einigkeit erzielt.

Die Weltmeister Toni Kroos und Sami Khedira sorgen bei ihrem Strategen-Gipfel für ein Champions-League-Novum. Wie wichtig Khedira wirklich ist, merkt man immer erst dann, wenn er draußen ist. "Ich auch", sagte Khedira, der rechtzeitig fit wurde. "Sami bringt Wucht und Dynamik ins Spiel, hat eine unglaubliche Erfahrung, Präsens und Ausstrahlung", erklärte Löw.

Toni Kroos ist in Madrid nicht nur als Spieler weiter gereift, sondern hat auch durchaus erfolgreiche Jahre hinter sich. Seine Fähigkeiten als Stabilisator werden im Defensivliebhaberland Italien höher geschätzt. Auch von Kroos sieht man wenig Privates, wenngleich der schonmal wie beim Viertelfinal-Erfolg über den FC Bayern mit dem Söhnchen durch die Interviewzone düst.

Kroos und Khedira sind Musterbeispiele dafür, dass deutsche Stars auch Abseits vom FC Bayern viele, viele Titel gewinnen können und international hohe Wertschätzung genießen.

Barcelonas ehemaliger Kultprofi Xavi bezeichnete Kroos als "Motor von Real". "In der Öffentlichkeit aber hatte ich diese Anerkennung nicht", sagte der 30-Jährige im Interview mit dem Kicker.

Zu den Enthüllungen der Plattform "Football Leaks", in deren Zug sein Jahresgehalt von 10,9 Millionen Euro netto öffentlich gemacht wurde, sagt Kroos: "Natürlich muss so etwas nicht sein, vor allem, weil es nicht immer der Wahrheit entspricht, aber mich stört es auch nicht mehr groß. Deshalb gibt es auch nicht das Eins-zu-eins-Duell zwischen Toni Kroos und Sami Khedira", sagte Lahm.

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