Kerber vor French Open: "Wieder voll gesund"

Boris Becker kann sich vorstellen der Weltranglistenersten Angelique Kerber zu helfen

Mit dabei auch die Nummer eins bei den Damen Angelique Kerber und die Nachwuchshoffnung des Herrentennis Alexander Zverev.

Hinter dem Antreten des Vorjahres-Finalisten Andy Murray bei den am Sonntag beginnenden French Open steht ein Fragezeichen. Es hatte den Anschein, als wollte die Weltranglisten-Erste die Stätte ihres Debakels so schnell wie möglich verlassen.

Auch Julia Görges ist bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Nach seinem Masters-Turniersieg in Rom war der jüngere Zverev-Bruder in die Top Ten der Weltrangliste aufgestiegen und ist in Paris an Position neun gesetzt.

Bei den Herren flog Florian Mayer als erster Deutscher raus.

Ihr zuletzt schlechtes Abschneiden nimmt sie nicht weiter schlimm. Die Tennis-Bundestrainer Rittner und Kohlmann setzen auf ihre Topspieler. Nach dem Erstrunden-K.o. von Paris wirkte die formschwache Nummer eins der Welt zwar niedergeschlagen, aber angesichts des neuen Tiefpunkts auch zum Handeln entschlossen. Die 29-Jährige gilt auf Sand aber ohnehin nicht als Topfavoritin.

Die Resultate in diesem Jahr sind deshalb enttäuschend, nur in Monterrey schaffte es Kerber ins Finale, ein Titel fehlt 2017 noch in ihrer Sammlung. "Die letzten Wochen waren nicht die besten, aber vielleicht war das gerade richtig, um in Paris alles rauszuholen", sagte Kerber.

Doch der Belag ist im Moment Kerbers geringstes Problem. "Ich bin enttäuscht. Es wird sich etwas ändern müssen", sagte Kerber: "Die Erwartungen von außen, aber auch von mir sind in diesem Jahr anders". Mai startet sie bei den French Open.

Für die Zukunft will Kerber dennoch einige Sachen überdenken. "Die Motivation ist wieder da". Blitzartig düste die Kielerin nach dem 2:6, 2:6 gegen die Russin Jekaterina Makarowa zum Flughafen Charles de Gaulle und ließ den Ort der nächsten großen Enttäuschung hinter sich.

Kerber hat in Paris eigentlich nichts zu verlieren.

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