Kroos vor Champions-League-Finale: "Juve ist ein Brocken"

Toni Kroos will mit Real Madrid gegen Juventus Turin das Champions-League-Finale gewinnen

"Jeder konzentriert sich auf sich und seine Mannschaft", sagte Khedira zu möglichen Kontakten vor dem Spiel. "Deshalb gibt es auch nicht das Eins-zu-eins-Duell zwischen Toni Kroos und Sami Khedira", sagte Lahm. Wenige Tage vor seinem zweiten Champions League Finale mit den Königlichen gegen Juventus Turin spricht Toni Kroos über seinen Bayern-Abschied, der die Folge verschiedener Gehaltsvorstellungen gewesen ist. Die beiden sorgen beim Final-Spektakel in Cardiff auch dafür, dass Bundestrainer Joachim Löw besonders genau hinschaut. Beim Streben nach Balance auf dem Spielfeld führen sie ihre Strategen-Aufgaben mit unterschiedlichen Schwerpunkten aus. "Im Nachhinein kann ich nach drei Jahren Real behaupten, dass der Schritt absolut der richtige war und ich damit sehr zufrieden bin", führt der Spielmacher weiter aus. Anders als Ballverteiler und Edeltechniker Kroos verkörpert der frühere Stuttgarter klassische deutsche Tugenden: Willen und Einsatz, dazu besticht er mit einer ungeheuren Dynamik. Wie wichtig Khedira wirklich ist, merkt man immer erst dann, wenn er draußen ist. "Nur: Mit elf Dybalas würde man wahrscheinlich gegen den Abstieg spielen".

Toni Kroos ist in Madrid nicht nur als Spieler weiter gereift, sondern hat auch durchaus erfolgreiche Jahre hinter sich. Zudem äußert sich der 27-Jährige, der seinen Vertrag in Madrid gerade vorzeitig bis Juli 2022 verlängerte, auch zu seinem hohen, neuen Einkommen. Seine Fähigkeiten als Stabilisator werden im Defensivliebhaberland Italien höher geschätzt.

Privat hat sich Khedira seit der Trennung von Model Lena Gercke aus dem Fokus der Öffentlichkeit zurückgezogen. "Kroos ist im Spiel von Real wie ein Motor", rühmte etwa der Spanier Xavi, der viermal mit dem FC Barcelona die Champions League gewann.

"Keinen Favoriten" sieht der nun ehemalige Fußball-Profi Philipp Lahm beim Zweikampf der langjährigen Kollegen.

Zu den Enthüllungen der Plattform "Football Leaks", in deren Zug sein Jahresgehalt von 10,9 Millionen Euro netto öffentlich gemacht wurde, sagt Kroos: "Natürlich muss so etwas nicht sein, vor allem, weil es nicht immer der Wahrheit entspricht, aber mich stört es auch nicht mehr groß".

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