Mindestens 23 Tote bei Autobomben-Anschlägen in Bagdad

Der belebte Stadtbezirk Karrada in Iraks Hauptstadt Bagdad wird erneut Ziel eines Autobombenanschlags

Bagdad - Bei einem zweiten Autobombenanschlag innerhalb weniger Stunden sind in der irakischen Hauptstadt Bagdad mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen.

Die Terrormiliz "Islamischer Staat" reklamierte die Tat für sich. Im vergangenen Jahr hatte der IS mit einer Terrorserie in mehreren Ländern für Schrecken gesorgt. Während des Ramadans dürfen gläubige Muslime nach Sonnenuntergang wieder essen, viele Familien treffen sich dann in Cafés und Restaurants und bleiben bis lange in die Nacht auf.

Wenige Tage nach Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan haben zwei Autobombenanschläge mit vielen Toten die irakische Hauptstadt Bagdad erschüttert.

Die sunnitischen Extremisten waren schon in der Vergangenheit für zahlreiche Anschläge im Irak verantwortlich, die sich meistens gegen Schiiten richten. Auch dieser Anschlag galt Schiiten. Sie riss den Informationen zufolge mindestens 13 Menschen in den Tod und verletzte 40.

Die irakische Armee hatte am Wochenende eine Offensive gestartet, um die letzten Stellungen der IS-Miliz in der nordirakischen Großstadt Mossul einzunehmen.

Fotos und Videoaufnahmen auf der Internetseite des TV-Senders Al-Arabija zeigten brennende Gebäude, zerfetztes Restaurantmobiliar und mit Trümmern übersäte Strassen. Nach der Explosion hätten überall Leichen auf der Straße gelegen.

Bagdad.Demnach explodierte die Autobombe im Zentrum der Stadt unweit der nationalen Pensionsagentur. Sie tötete zehn Menschen und verletzte 44.

In Karrada waren im Fastenmonat des vergangenen Jahres bei einem IS-Anschlag fast 300 Menschen getötet worden.

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