Nordkorea feuert erneut ballistische Rakete ab

Kim Jong Un provoziert mit neuen Raketentests

Das Geschoss sei in den Gewässern der japanischen Wirtschaftszone gelandet, so Suga.

Laut dem südkoreanischen Generalstab wurde die Rakete nahe der Küstenstadt Wonsan abgefeuert. Sie sei etwa 450 Kilometer weit geflogen.

Der große Erfolg der nordkoreanischen Anstrengungen bei der Raketenentwicklung bereite den "Yankees" große Sorgen und entmutige "die Gangster ihrer südkoreanischen Marionettenarmee", zitierte die Agentur den Staatschef.

Aus Washington hieß es knapp: "Der Präsident wurde informiert".

Die Provokationen aus Nordkorea sind das große Thema in japanischen Medien

Erst am Samstag hatte die Gruppe der führenden westlichen Industriestaaten G7 Nordkorea eindringlich aufgerufen, seine Atom- und Raketenprogramme "vollständig, nachprüfbar und unumkehrbar" zu stoppen. Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe reagierte scharf.

Für die neuen Präsidenten in den USA und in Südkorea sowie ihre Verbündeten dürfte die Bedrohung aus Pyongyang die wohl grösste außenpolitische Herausforderung ihrer jeweiligen Amtszeiten werden. "Wir werden niemals Nordkoreas fortgesetzte Provokationen tolerieren, die wiederholte Warnungen der internationalen Gemeinschaft ignorieren". In Seoul berief Präsident Moon Jae-in den Nationalen Sicherheitsrat ein. Anders als Lenkraketen werden ballistische Raketen nur in der Startphase angetrieben und folgen dann im "Freiflug" einer "ballistischen" Bahn wie ein geworfener Gegenstand, der von der Schwerkraft zurück auf die Erde gezogen wird. Pjöngjang müsse auf Handlungen verzichten, die gegen UN-Resolutionen verstießen, erklärte das Pekinger Außenministerium. China hoffe, dass alle beteiligten Parteien "ruhig und zurückhaltend" blieben. Russlands stellvertretender Außenminister Titow erklärte, dass Russland ebenfalls den erneuten Raketenstart verurteilen würde, aber mahnte zeitgleich die Kollegen zur Zurückhaltung. Schäden habe es aber offenbar nicht gegeben. "Obamas Ansatz der strategischen Geduld zielte allem Anschein nach auf die Hoffnung, dass das Regime im Laufe der Zeit kollabiert", sagt Richter. KCNA nannte weder das Datum noch den Ort des Tests. Mit dieser Rakete ließ die kommunistische Führung in Pjöngjang allein im Mai bereits drei ballistische Raketen testen. Davor hatte Nordkorea am 14. Mai eine noch stärkere Mittelstreckenrakete eines anderen Typs getestet.

Nordkorea hat erneut eine ballistische Rakete abgefeuert. Nordkorea arbeitet mit Hochdruck an der Entwicklung von Interkontinentalraketen, die auch die USA erreichen könnten.

Seine Regierung forderte eine härtere Gangart bei den internationalen Sanktionen und schickte Kriegsschiffe in die Region.

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