Petrissa Solja (Deutschland) spielt im Mixed mit Fang Bo (China). (dpa / Rolf

Timo Boll und Ma Long haben ihr Auftaktmatch souverän gewonnen

Das Spektakel dauerte nicht einmal 20 Minuten, da war der erste Auftritt von Timo Boll bei der Tischtennis-WM schon wieder vorbei. Boll hatte vor dem Doppel mit Olympiasieger Ma Long vergeblich auf eine gemeinsame Übungseinheit gehofft.

Die Verständigung mit Fang erfolge entweder auf Englisch oder durch die Übersetzung ihres persönlichen Coaches auf Chinesisch. "Ich konnte meinen Rhythmus und mein Feingefühl finden". In der Runde der besten 32 trifft die deutsch-chinesische Kombination am Dienstagabend auf Ovidiu Ionescu und Bernadette Szocs aus Rumänien. Besonders spannend machte es dabei die größte deutsche Medaillen-Hoffnung bei diesen Weltmeisterschaften im eigenen Land: Die Weltranglisten-14. Petrissa Solja und dem Chinesen Fang Bo setzte sich gegen Lily Zhang und Kunal Chodri aus den USA aber nur mit großen Schwierigkeiten durch. Am Ende hieß es 4:3 (9:11, 11:4, 9:11, 11:3, 5:11, 11:2, 11:6) für die Olympia-Zweite mit dem deutschen Team und den WM-Zweiten im Einzel von 2015. "Im zweiten Mixed haben wir uns schon deutlich eingespielter gefühlt", sagte Solja. Das Duo bezwang Harmeet Desai/Madhurika Patkar aus Indien nach 0:2-Rückstand noch mit 4:2. Beide siegten mit 4:2 Sätzen (11:7, 11:2, 11:13, 9:11, 11:8, 11:4) gegen Judith Morales und Gustavo Gomez aus Chile.

Zumindest Solja und Silbereisen mussten zwischendurch auch noch im Doppel ran. Zusammen mit Sabine Winter gewann sie ihr Erstrunden-Spiel gegen die Iranerinnen Saba Safari und Mahshid Ashtari mit 4:0 Sätzen (13:11, 11:1, 14:2, 11:6). Das Duo unterlag den Belgiern Cedric Nuytinck und Lisa Lung 3:4. Winter hat im Damen-Doppel mit Solja und im Einzel noch Chancen, für Duda hingegen ist die WM aufgrund seiner Nominierung nur für das Gemischte Doppel bereits nach einer Partie wieder beendet. Dann wird auch der Weltranglisten-Fünfe Dimitrij Ovtcharov bei dieser WM zum ersten Mal aufschlagen. Im Einzel trifft er zum Auftakt um 17.00 Uhr auf den Tschechen Lubomir Jancarik.

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