Randale in der Relegation: Beinahe-Spielabbruch bei 1860-München-Abstieg

Jahn Regensburg und 1860 München spielen um eine Platz in der Zweiten Bundesliga

München - Der TSV 1860 München muss heute gegen Jahn Regenburg in einem Alles-oder-Nichts-Match um den Verbleib in der 2. Fußball-Bundesliga und gegen den Absturz kämpfen. Dieses Mal enttäuschte die Mannschaft von Trainer Vitor Pereira spielerisch und kämpferisch.

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Präsident Peter Cassalette erklärte nach dem 0:2 (0:2) im Relegations-Rückspiel gegen den SSV Jahn Regensburg seinen Rücktritt. Vor mehr als 60 000 erwarteten Zuschauern gehe es um den richtigen Mix. Trotzdem wurde das Spiel aber letztlich fortgesetzt - und nach 106 Minuten abgepfiffen, das Spielfeld war durch die Polizei wenigstens vor einem Platzsturm geschützt. Ein bisschen auch deshalb, weil die Mannschaft ein Auswärtsgefühl haben wollte - auf fremdem Platz hatte das Team von Heiko Herrlich sehr erfolgreich gespielt und insgesamt 30 Punkte geholt.

Auf die Frage, ob er dem Klub auch im Abstiegsfall erhalten bleibe, entgegnete der 48 Jahre alte Portugiese (Vertrag bis 2018): "Ich will nicht spekulieren, ich kann nicht hellsehen und weiß nicht, was das Spiel bringt".

Schiedsrichter Daniel Siebert musste die Begegnung nach 80 Spielminuten unterbrechen, weil randalierende Fans aus dem 1860-Block Gegenstände auf das Spielfeld warfen.

Das dürfte nötig sein gegen einen Jahn, der letztmals im November ein Auswärtsspiel verloren hat und voller Optimismus anreiste. "Wir werden auf jeden Fall das eine oder andere Tor schießen, und dann wird es schwer für die Löwen", sagte Offensivspieler Erik Thommy. "Wir haben schon andere Festungen gestürmt", erinnerte Mittelfeldspieler Marvin Knoll. Regensburg spielt hingegen in der kommenden Saison in der 2. Liga. Beide Teams machten schon gute Erfahrungen: Am 14. Mai 2012 stieg Regensburg nach einem 1:1 im Hinspiel durch das 2:2 beim Karlsruher SC auf.

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