Reus: "Andere Meinung" als Watzke, aber "kein Streit"

BVB-Star

Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund, hat sich zu der am Dienstag erfolgten Trennung des Clubs von Trainer Thomas Tuchel geäußert. "Und das beinhaltet, dass man auch mal anderer Meinung sein kann und offen über gewisse Dinge diskutieren kann". Wie die Wochenzeitung Die Zeit in ihrer am Donnerstag erscheinenden neuesten Ausgabe berichtet, plädierten mehrere Spieler während einer Mannschaftssitzung vor dem Abschlusstraining für das Nachholspiel gegen AS Monaco am 12. April (2:3) für eine weitere Verschiebung oder Absage der Partie, darunter Nationalspieler Marco Reus. Reus habe gesagt, er halte es für falsch, das Spiel am Tag nach dem Sprengstoffanschlag auf den Bus auszutragen.

Watzke hatte erklärt, es habe "niemand den Wunsch an mich herangetragen", das Spiel abzusagen. Reus und Castro standen beim betreffenden Hinspiel nicht im Aufgebot.

Verbrieft ist, dass Watzke den Spielern angeboten hat, dass sie nicht spielen müssen, wenn sie es nicht wollen.

Tuchel hatte nach der Champions-League-Partie die Ansetzung offen kritisiert.

Watzke verteidigte sich. "Es hätte am Nachmittag des Spieltags immer noch die Möglichkeit gegeben, nicht anzutreten". Aber das wollte offenbar niemand, denn dieses Angebot bestand ja. "Das sehr spezielle Verhältnis, das wir, insbesondere Michael Zorc und ich, zu Jürgen Klopp hatten, war nie der Maßstab für die Zusammenarbeit mit Thomas Tuchel und wird nicht der Maßstab bei künftigen BVB-Trainern sein". Die sportliche Führung Dortmunds habe "in der gegenwärtigen personellen Konstellation leider keine Grundlage mehr für eine auf Vertrauen ausgelegte und perspektivisch erfolgreiche Zusammenarbeit" mit Tuchel gesehen.

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