Sanz zum VfL Wolfsburg: "VW lässt keine Tochter fallen"

Reizfigur

Der Druck, der auf dem VfL Wolfsburg vor dem Heimspiel am Donnerstag (20.30, live ARD) lastet, ist enorm. Mit einem klaren Erfolg wollen die "Wölfe" den Grundstein zum Klassenerhalt legen, damit das Rückspiel am Montag (beide 20.30 Uhr) keine Zitterpartie wird.

Während die Wolfsburger im Vorfeld der Partie ein Trainingslager in den Niederlanden bezogen haben, um sich in Ruhe auf die beiden wichtigen Begegnungen vorzubereiten, läuft bei der Eintracht alles so ab wie immer. Flaschen flogen, der Anreiseverkehr wurde stark behindert - warum hätte es an diesem Abend mit dem ersten Duell der beiden Lokalrivalen auch anders laufen sollen? Der Bundesliga-16. gewann zu Hause im Niedersachsen-Derby mit 1:0 (1:0) gegen den Dritten der 2. Fußball-Bundesliga. Das Heimspiel ging mit 0:2 verloren, das Rückspiel endete 1:1.

"Da sind Emotionen dabei. Ob Ricci spielen kann, wird sich morgen entscheiden", sagte Jonker. Es wäre der nächste Tiefschlag für die mit Champions-League-Ambitionen in die Saison gestarteten Wolfsburger gewesen. "Der Trainer und ich nehmen unsere Mannschaft komplett fokussiert war", beteuerte Rebbe. "Sie waren enttäuscht und wütend", berichtete Rebbe, der nach wie vor darum bemüht ist, kühlen Kopf zu bewahren. "Es gibt Hoffnung, dass er am Montag spielen kann", sagte der Niederländer am Donnerstag nach dem 1:0 (1:0) der Grün-Weißen. Stattdessen müssen die Braunschweiger in die ungeliebte Relegation. Mit Sticheleien in Richtung des gerade einmal rund 30 Kilometer entfernten VfL hielt man sich bei der Eintracht aber zurück. "Das ist ein Kräftevergleich, der eigentlich im Bereich des Unmöglichen zu liegen scheint", sagte Lieberknecht vor der ersten Partie in Wolfsburg. Sein Ensemble habe auf jeden Fall den Aufstieg verdient. Im Vergleich zu der finanziellen Förderung, die der VfL Wolfsburg mit hohen zweistelligen Millionenbeträgen erfährt, fällt die Unterstützung in Braunschweig jedoch relativ bescheiden aus.

Späte Feier

Dennoch kündigte der Spanier eine gründliche Analyse der schwachen Saison an, will diese aber erst nach den Relegationsspielen führen. "Die DFL hat im Rahmen der Lizenzierung wie bei allen anderen Klub die Einhaltung der Statuten auch mit Blick auf eventuelle Interessenkollisionen geprüft", sagte ein Sprecher der Liga der Bild-Zeitung.

Für VW ist die Konstellation in der Relegation auch deshalb so prekär, weil der Konzern beim Zweitligisten Braunschweig über die Marke Seat ebenfalls als Hauptsponsor fungiert. "Dass es gegen Braunschweig geht, ist eine außergewöhnliche Situation", gab Garcia zu.

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