Telekom forciert Ausbau des schnellen Internets

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom Timotheus Höttges

Vor den Aktionären kündigte Höttges eine Initiative zum Ausbau der schnellen Internets in 3000 Gewerbegebieten an.

Im vergangenen Jahr hat die Telekom elf Milliarden Euro in den Netzausbau investiert, davon rund fünf Milliarden Euro in Deutschland. Das Unternehmen hat noch ein paar Asse im Ärmel. In letzter Zeit waren Spekulationen darüber aufgekommen, dass die Telekom bei der erwarteten Konsolidierung auf dem US-Mobilfunkmarkt nicht zwingend Verkäufer sein müsste, sondern auch Käufer sein könnte.

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom, Timotheus Höttges. Der Amerika-Ableger sei heute in einer völlig anderen Situation als noch vor einigen Jahren, sagte er am Mittwoch laut Redetext auf der Hauptversammlung der Deutschen Telekom in Köln.

"Wir sind in einer Position der Stärke", sagte Höttges. Zudem habe die Telekom mit den zuständigen Behörden wie dem Regulierer FCC und dem Justizministerium Kontakt, sagte er am Rande des Aktionärstreffens vor Journalisten.

"Wir schließen keine Möglichkeit aus, die Wertzuwachs für das Unternehmen und die Aktionäre schafft", erneuerte Höttges frühere Aussagen.

Immer wieder steht bei den Spekulationen der viertgrößte US-Mobilfunker Sprint im Fokus.

Hohe Investitionen in Netze, Wachstum im Inland und eine US-Mobilfunktochter im Rausch: Die Deutsche Telekom kommt immer besser in Schwung. Mittlerweile ist T-Mobile US nach Milliardeninvestitionen der Wachstumsträger im Bonner Konzern. "Wir räumen mit T-Mobile US alle Neukunden im Markt ab", betonte der Manager.

Trotz Nachfragen wollte sich Höttges nicht dazu äußern, ob für die Telekom ein Ausstieg aus dem US-Geschäft noch eine Option sei. Auf der Hauptversammlung aber wollen Aktionäre vor allem eines wissen: Wie geht es in den USA weiter?

Bei der künftigen Entwicklung des erfolgreichen US-Geschäfts will sich die Deutsche Telekom das Heft nicht aus der Hand nehmen lassen. Die ersten 100 habe die Telekom bereits in der Planung, die nächsten 200 im Blick, unterstrich der Telekom-Chef.

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