Trump kündigt offenbar Pariser Klimaabkommen

Trump könnte den langwierigen Prozess eines Rückzugs aus dem Pariser Abkommen anschieben, aber auch aus der Klima-Rahmenkonvention der Vereinten Nationen austreten, die seit 1994 in Kraft ist.

US-Präsident Donald Trump will das Pariser Klima-Abkommen für die Vereinigten Staaten aufkündigen.

Die "New York Times" berichtete, dass Trump den Ausstieg signalisiert habe, die Entscheidung aber noch nicht endgültig sei. Das Portal beruft sich auf mit der Entscheidung zwei vertraute Quellen, nennt diese aber nicht. Damit befasse sich gegenwärtig eine kleine Gruppe, zu der auch der Chef der Bundesumweltbehörde EPA, Scott Pruitt, gehöre. Ein Austritt wäre also im November 2020 möglich. Dem Monat, in dem in den USA Wahlen stattfinden. Dies wäre ein noch radikalerer Schritt. Diese Entscheidung habe Präsident Donald Trump inzwischen getroffen, berichtete unter anderem der Sender CBS News.

Nachdem Trump schon beim G7-Gipfel auf Sizilien beim Thema Klimaschutz blockierte, reagierte Bundeskanzlerin Angela Merkel (62, CDU) mit ungewöhnlich scharfer Kritik. Er hatte im Wahlkampf den Ausstieg der USA aus dem Abkommen angekündigt, sich aber nach seiner Amtsübernahme nicht festgelegt - offenbar bis heute.

Sollte sich die Information bestätigen, wäre das alarmierend. "Schließlich ist es de facto ein Vertragsbruch". Organisatorisch und finanziell wäre ein Abschied der USA aus dem institutionalisierten Klimaschutz der Welt auf jeden Fall eine gewaltige Herausforderung.

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