Uber feuert Entwickler von Roboterwagen-Technik - Vorwürfe des Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen

Uber-App auf Smartphone

Laut dem Kündigungsbrief an Levandowski, den die "Washington Post" veröffentlichte, hat er jetzt noch 20 Tage Zeit, seine Entlassung abzuwenden, wenn er den Forderungen schließlich nachgibt.

Mitte Mai forderte ein Richter in San Francisco von Uber, sicherzustellen, dass die vertraulichen Dokumente nicht verwendet und bis zum Monatsende an Waymo oder das Gericht zurückgegeben werden. Uber bestätigte am Dienstag die Entlassung seines Mitarbeiters Anthony Levandowski, der in seiner Zeit beim Google-Schwesterunternehmen Waymo vertrauliche Daten entwendet haben soll.

Der Rechtsstreit zwischen der Google-Schwesterfirma Waymo und Uber spitzt sich weiter zu.

Levandowski macht in dem Verfahren von dem Recht Gebrauch, die Aussage zu verweigern, wenn man sich damit selbst belasten könnte. Wenn er weiter die Zusammenarbeit bei der Untersuchung verweigere, könne er entlassen werden, hiess es schon damals. Levandowski war ein Vorreiter der Technologie bei den Google-Roboterwagen. Er gründete anschließend sein eigenes Unternehmen namens Otto, das auf das autonome Fahren von Lastwagen spezialisiert war.

Anthony Levandowski ist bislang chef des Programms für selbstfahrende Autos von Uber.

Uber erklärte, das Roboterwagen-Projekt der Firma solle nun weiter von Eric Meyhofer geführt werden, der bereits kommissarisch für Levandowski eingesprungen war. Uber hatte ihn im April in die zweite Reihe verschoben, kurz bevor ihm per Gerichtsbeschluss untersagt wurde, für Uber an Lidar-Technik zu arbeiten.

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