Umfrage Britische Premierministerin May könnte Mehrheit einbüßen

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                          Die Konservativen könnten nur noch auf 310 Mandate gegenüber bisher 330 kommen. – APA  AFP  POOL  LEON NEAL

Mays Konservative liegen aber weiter in Führung - der aktuellsten Umfrage zufolge aber nur noch mit 37 zu 43 Prozent. Der Vorsprung ist in den vergangenen Wochen aber deutlich geschrumpft. Einer neuen Umfrage von YouGov zufolge für die Zeitung Times könnten die Konservativen 20 Sitze verlieren und die Labour-Partei 30 Sitze gewinnen.

Großbritanniens Premierministerin Theresa May hält vor der Unterhauswahl an ihrer Brexit-Verhandlungsposition fest. Das Studiopublikum kritisierte May zudem unter anderem offen für Kürzungen im Gesundheitssystem und Bildung. Nach dem Anschlag von Manchester in der vergangenen Woche setzte die oppositionelle Labour-Partei den Tories aber offenbar auch (erfolgreich) mit Kritik an den Stellenkürzungen bei der Polizei zu. Die konservative Regierungschefin versuchte am Dienstag in einer Rede in Wolverhampton die Parlamentswahl am 8. Juni wieder auf eine einfache Frage zu reduzieren: Wer soll die schwierigen Austrittsverhandlungen mit der EU führen? Ein direktes TV-Duell mit Corbyn hatte May allerdings abgelehnt. Die beiden Kandidaten stellten sich nacheinander den Fragen. In der Sendung stellten sich Corbyn und May den Fragen des Publikums und des journalistischen Wadenbeissers Jeremy Paxman.

Es ist für den Wahlkampf bezeichnend, dass die Tories die Aufmerksamkeit auf die Brexit-Verhandlungen aber weniger auf die Ausgestaltung des Brexit richten möchten. Wie seit Wochen lenkte er die Aufmerksamkeit auf innenpolitische Angelegenheiten und weg vom Brexit. Diese konnte jüngst aber aufholen.

"Wir brauchen eine Aussenpolitik weltweit, die es nicht zulässt, dass es grosse Gebiete ohne effektive Regierung gibt - wie etwa gegenwärtig in Libyen -, die zu einem Nährboden für riesige Gefahren für uns alle werden können", sagte er. Noch immer gilt der Alt-Linke Corbyn für viele Briten als unwählbar und enge Parteikollegen irritieren regelmäßig mit peinlichen Interviews. Dass die Brexit-Verhandlungen, die ja noch nicht einmal begonnen haben, um einiges komplizierter werden dürften als bisherige Gespräche mit der EU, sagte sie nicht. Die Konservativen schlugen darin vor, die Finanzierung von Pflegediensten zu ändern, was in der Wählerschaft schlecht ankam.

Grossbritannien müsse bereit sein, notfalls auch ohne Abschluss vom Verhandlungstisch aufzustehen, sagte sie - eine Position, die sie seit ihrem Amtsantritt einnimmt, von der keiner so recht weiss, wie ernst sie tatsächlich gemeint ist, die jedoch genau deswegen verhandlungstaktisch Sinn macht.

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