USA beginnen Lieferung von Waffen an kurdische Kämpfer in Nordsyrien

USA begannen mit Waffenlieferungen an kurdische Kämpfer in Syrien

Nach Angaben von US-Behörden sollen in Kürze auch Maschinengewehre, Mörser und gepanzerte Fahrzeuge geliefert werden.

US-Präsident Donald Trump hatte die Waffenlieferungen Anfang Mai genehmigt und damit scharfe Kritik aus der Türkei ausgelöst. Washington und Ankara streiten seit Monaten über die US-Militärhilfe für die syrisch-kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG), die die Türkei wegen ihrer engen Verbindung zur Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) als Terrorgruppe betrachtet.

Die USA haben mit Waffenlieferungen an kurdische Kämpfer im Norden Syriens begonnen.

Eine von den USA unterstützte syrisch-arabische Kampfeinheit rückte am Dienstag nach übereinstimmenden Angaben näher an die IS-Hochburg Raka in Nordsyrien heran. Ein Sprecher der sogenannten Syrischen Elitekräfte, Mohammed Chaled Schaker sagte, seine Einheit befinde sich nur 400 Meter vom Vorort Al-Mischleb entfernt.

Ein Sprecher der oppositionellen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte sagte, dem Vormarsch seien schwere Luftangriffe der US-geführten Anti-IS-Koalition vorausgegangen. Die in Großbritannien ansässige Beobachtungsstelle stützt sich auf ein Netzwerk von Aktivisten vor Ort. Sie kooperiere und koordiniere sich im Zuge der Offensive auf Raka mit der Rebellen-Allianz. Ihre Angaben können von unabhängiger Seite nur schwer überprüft werden. Die Kurden-Milizen waren gestern bis auf wenige Kilometer an das umkämpfte Rakka herangerückt, das als letzte Hochburg der IS-Terrormiliz gilt. "Nach unseren Informationen gibt es keinen Beweis für den Einsatz chemischer Waffen durch Assad", sagte Putin der französischen Zeitung Le Figaro.

Related:

Comments

Latest news

Verwirrung um mögliches Laptop-Verbot auf Flügen nach Amerika
Deutschlands Innenminister Thomas de Maiziere hat sich bereits offen für verschärfte Sicherheitsmaßnahmen gezeigt. Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries von der SPD hatte hingegen das geplante Verbot kritisiert.

Salman Abedi: Manchester-Attentäter war vor Anschlag in Deutschland
Vor diesem Hintergrund warnte Premierministerin Theresa May eindringlich vor einem womöglich bevorstehenden zweiten Anschlag . Entwarnung in Manchester: Die britische Armee und die Polizei sind am Donnerstag im Südwesten der englischen Stadt angerückt.

Afrikanisch zur Geburt: Beyoncé lädt zur Babyparty
Wann genau es soweit ist, wissen wir zwar noch nicht, lange kann es aber nicht mehr dauern, bis Beyoncé ihre Zwillinge bekommt. Es wurde ein großes Zelt aufgestellt, in dem alles afrikanisch dekoriert worden war mit großen Lounge-Ecken und Kissen.

Aldi Süd ab 1. Juni: ZTE Blade L5 Plus für 79,99 Euro
Immerhin hat die 8-Megapixel-Kamera einen Autofokus und ein LED-Licht; das ist in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich. Der Speicher ist zudem sehr knapp bemessen, wem nominell 8 GByte nicht reichen, kann ihn aber per Speicherkarte erweitern.

Krebsdiagnose: Sängerin Olivia Newton-John sagt Konzerte ab
Sie habe zunächst geglaubt, sie leide an Rückenschmerzen, erklärte Newton-John am Dienstag (Ortszeit) in New York. Mittlerweile ist klar: Schon da waren die Schmerzen eine Folge der nun diagnostizierten Brustkrebserkrankung.

Other news