Weißes Haus: Verhältnis Trumps zu Merkel "ziemlich unglaublich"

Er hatte sich nicht immer im Griff Donald Trump mit seiner Frau bei der Ankunft in Belgien. Am Wochenende kehrte er nach Washington zurück

Die Gräben vertiefen sich zwischen US-Präsident Donald Trump und der deutschen Kanzlerin. Doch dann legt Trump wieder auf Twitter los. "Sehr schlecht für die USA". Die Europäer müssten ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen. Die USA hätten ein "massives Handelsdefizit mit Deutschland", schrieb Trump. Diesen Vorwurf erhebt Washington auch gegen die deutsche Regierung, die ihrerseits auf eine deutliche Anhebung dieses Postens verweist. Das Verhältnis ist seit dem G-7-Gipfel vom Wochenende gespannt.

Mit ihrer Bierzelt-Rede vom Sonntag erschütterte Angela Merkel die Welt.

Merkel pochte angesichts der US-Abschottungspolitik am Dienstag erneut auf eine Emanzipation Europas. "Europa muss ein Akteur sein, der sich auch einmischt international", sagte sie in Berlin. Merkel mahnte eine bessere gemeinsame Außenpolitik der europäischen Staaten an. Zudem müsse die Gemeinschaft in der Migrationspolitik besser werden. Es sei "nicht angemessen, dass wir zwischen Bierzelt und Twitter kommunizieren", sagte Gabriel in Berlin.

Es fällt schwer, diesen Tweet nicht als Reaktion auf die Äußerungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel vom Sonntag zu verstehen.

Zugleich hob Merkel aber die Bedeutung der transatlantischen Beziehungen hervor. Das heiße aber auch, dass bestimmte Dinge nicht unter den Tisch gekehrt werden könnten. Das sei aber nicht gegen die feste Achse mit den USA gerichtet. Deutschland habe ökonomisch eine Vorreiterrolle in der EU, nutze sie aber politisch nicht. "Indien setzt das Abkommen intensiv um", sagte die Kanzlerin.

Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg, zumal Frau Merkel viel zu lange wie im Tiefschlaf auf unsere Verbündeten blind vertraut hat.

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