Beratungen in Berlin : Merkel trifft Chinas Premier Li - Abgrenzung von Trump?

Peking die Stadt der Großbaustellen China investiert

Bundeskanzlerin Merkel und der chinesische Ministerpräsident Li setzen heute in Berlin ihre Gespräche über den Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen fort. Bei den Gesprächen der chinesischen Vertreter in Europa dürfte der Kurs der USA unter Präsident Donald Trump eine große Rolle spielen.

An den Beratungen im Kanzleramt nehmen neben Merkel und Li Minister beider Seiten teil. Bei den Gesprächen solle es um Wirtschafts- und Handelsfragen, die weltpolitische Lage und die Vorbereitung des G20-Gipfels in Hamburg gehen. Anschließend sollen mehrere Abkommen unterzeichnet werden. Dazu gehörten etwa eine einheitliche Umsetzung von Richtlinien und Gesetzen sowie die Gleichbehandlung ausländischer Unternehmen bei öffentlichen Ausschreibungen.

Amnesty International, die Internationale Kampagne für Tibet und die Medienorganisation Reporter ohne Grenzen appellierten an Merkel, sie müsse Li auf die sich stetig verschlechternde Menschenrechtssituation in China ansprechen und konkrete Schritte zu Verbesserungen einfordern.

Am Nachmittag fliegt Li zu einem Gipfeltreffen zwischen der Europäischen Union und China nach Brüssel. China und die Europäer treten für freien Welthandel ein, während Trumps America-First-Ideologie deutlich protektionistische Tendenzen hat. Ein EU-Beamter sagte, der Text der Erklärung sei weitgehend abgestimmt.

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