Handelsriese Metro steuert auf Aufspaltung zu

Die Herausforderungen für den Handelskonzern sind - Aufspaltung hin oder her - weiter die gleichen: Der größter Druck lastet nach wie vor auf der Supermarktkette Real, der der Wettbewerb im Lebensmittelhandel zusetzt. In der aktuellen Quartalsbilanz wird es als nicht fortgeführtes Geschäft bezeichnet. Er sehe die Entwicklung in dem wichtigen Markt weiter optimistisch, betonte Koch. Metro-Chef Olaf Koch hat angekündigt, die Aufspaltung im Sommer umzusetzen. Auf gleicher Fläche gingen die Erlöse aber um 1,1 Prozent zurück. €. Im 2. Quartal 2016/17 betrug der Umsatzzuwachs sogar fast 60%. Zu den nicht fortgeführten Aktivitäten der METRO GROUP zählen vor allem die Vertriebslinien METRO Cash & Carry und Real einschließlich Immobilien sowie die damit verbundenen Steuerungs- und Serviceaktivitäten. Dieser stieg im 1. Halbjahr 2016/17 sehr deutlich um über 40% von 37 Mio. In lokaler Währung stieg der Umsatz um 1,1%. Bedingt durch positive Wechselkurseffekte erhöhte sich der Umsatz insgesamt um 2,3% auf 14,9 Mrd. Dabei konnten positive Effekte aus der Entwicklung des russischen Rubels die negativen Effekte aus der Entwicklung der türkischen Lira überkompensieren. €. Im 2. Quartal 2016/17 ging der flächenbereinigte Umsatz um 5,4% zurück.

Der Umsatz im Segment Horeca ging im 1. Halbjahr 2016/17 flächenbereinigt um 0,9% zurück. Leicht positive Wechselkurseffekte konnten dies aber ausgleichen und so erreichte der Quartalsumsatz mit 5,3 Mrd.

Das betriebliche Ergebnis (EBIT) aus fortgeführten Aktivitäten der METRO GROUP umfasst im Wesentlichen die Vertriebslinie MediaMarktSaturn sowie die zum fortgeführten Bereich gehörigen Holdingfunktionen.

Das EBIT lag im 1. Halbjahr 2016/17 bei 45 Mio.

Darin enthalten sind Sonderfaktoren in Höhe von rund 9 Mio.

Im 2. Quartal 2016/17 lag das EBIT der fortgeführten Aktivitäten der METRO GROUP bei -34 Mio. Vor Sonderfaktoren erreichte das EBIT -19 Mio. Der Umsatz legte insgesamt um 1,3% auf 6,9 Mrd. €. Das Periodenergebnis der nicht fortgeführten Aktivitäten sank unter Berücksichtigung der ausgesetzten Abschreibung von 349 Mio.

Das Ergebnis je Aktie der METRO GROUP bestehend aus den fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten erreichte im 1. Halbjahr 2016/17 1,01 € (H1 2015/16: 1,48 €). Im 2. Quartal 2016/17 wuchs der Umsatz flächenbereinigt um 0,1%.

Die bilanzielle Nettoverschuldung nach Saldierung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie der Geldanlagen mit den Finanzschulden (inklusive Finanzierungs-Leasingverhältnissen) betrug zum 31. März 2017 -0,7 Mrd. Die Metro-Hauptversammlung hatte die Pläne im Februar gebilligt.

Infolgedessen wird die Prognose der METRO GROUP angepasst, die sich nunmehr ausschließlich auf die fortgeführten Aktivitäten der METRO GROUP bezieht. Zudem wird von einer unverändert komplexen geopolitischen Lage ausgegangen.

Ceconomy werde im laufenden Geschäftsjahr 2016/17 den Umsatz leicht steigern, sagte der designierte Ceconomy-Chef Pieter Haas. Dagegen legte der flächenbereinigte Umsatz in der Türkei weiterhin stark zu. Das Ebit vor Sonderfaktoren werde gegenüber dem Wert des Geschäftsjahres 2015/16 in Höhe von 466 Millionen Euro leicht zulegen.

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