Kriminalität | Razzia mit Spezialkräften bei Hells Angels in Köln

Elf Hells-Angels-Rocker wurden bei dem Einsatz vorläufig in Gewahrsam genommen

Offenbar hatte die Kölner Polizei keine oder unzureichende Hinweise aus der Szene, in welchem Umfang die Hells Angels bewaffnet sind und was die Hells Angels nach der Bandidos-Geburtstagsfeier im Belgischen Viertel planen.

Bei einer Razzia im Vereinsheim der Hells Angels hat die Kölner Polizei eine scharfe Schusswaffe sowie Messer und Bargeld im Wert von mehreren Hundert Euro gefunden.

Hintergrund war demnach ein Vorfall vor etwa zwei Wochen, als Mitglieder der Hells Angels versuchten, eine Feier des rivalisierenden Rockerklubs Bandidos in Köln zu stürmen. Die Gangmitglieder hatten versucht, eine Polizeisperre zu durchbrechen, konnten jedoch aufgehalten werden.

Die Hells Angels beanspruchen das Gebiet, in dem der Nachtclub liegt, für sich.

Nach dem Vorfall leitete die Polizei Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs ein.

Rund 40 Einsatzfahrzeuge fuhren gegen 21.30 Uhr in der Rösrather Straße vor - darunter ein grünes Panzer-Fahrzeug, wie man es von den HoGeSa-Demos kennt, sowie ein gepanzerter Ford-Spezialtruck des SEK mit ausfahrbarer Rampe. Am Mittwoch vollstreckte sie einen richterlichen Durchsuchungsbefehl. Rund 100 Beamte waren bis spät in die Nacht im Einsatz.

Wie die Kölner Polizei am Vormittag ankündigte, will sie im Laufe des Donnerstags ausführlich über den Verlauf der Rocker-Razzia informieren.

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