Razzia mit Spezialkräften bei Hells Angels in Köln

Elf Hells-Angels-Rocker wurden bei dem Einsatz vorläufig in Gewahrsam genommen

Köln (dpa) - Bei einer Razzia im Vereinsheim der Hells Angels hat die Kölner Polizei eine scharfe Schusswaffe sowie Messer gefunden. Bei dem Einsatz eines Sondereinsatzkommandos (SEK) wurden mehrere Waffen beschlagnahmt. Die Gangmitglieder hatten versucht, einen Kontrollpunkt der Polizei zu durchbrechen, konnten jedoch von Beamten aufgehalten werden.

Die Hells Angels beanspruchen das Gebiet, in dem der Nachtclub liegt, für sich.

Die Polizei ermittelte deshalb wegen Landfriedensbruchs. Ein versuchter Angriff auf die rivalisierende Rockergruppe Bandidos vor knapp zwei Wochen war der Grund für den Einsatz. Insgesamt hielten sich zwölf Rocker in dem Vereinsheim auf. Mit einem Spezialfahrzeug durchbrachen die Beamten das Eisentor zu dem Grundstück, bevor sie das Haus durchsuchten. Am Mittwoch vollstreckte sie einen richterlichen Durchsuchungsbefehl.

Die Polizisten trafen in dem Heim auf elf Rocker, die zunächst vor Ort festgehalten wurden. Rund 100 Beamte waren bis spät in die Nacht im Einsatz.

Wie die Kölner Polizei am Vormittag ankündigte, will sie im Laufe des Donnerstags ausführlich über den Verlauf der Rocker-Razzia informieren.

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