Russland: Bericht: Flynn will nun doch Dokumente zur Russland-Affäre vorlegen

Mike Flynn der ehemalige Sicherheitsberater Donald Trumps will nun doch einige der von einem Senatsausschuss geforderten Dokumente zur Russland-Affäre vorlegen

Washington - Der Geheimdienstausschuss des US-Repräsentantenhauses will den kurzzeitigen Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn mit einer Zwangsverfügung ("subpoena") zur Kooperation in den Untersuchungen zur Russland-Affäre zwingen. Cohen war jahrelang der Haupt-Anwalt der Trump Organization, die New Yorker Immobilien- und Unterhaltungsgruppe des Präsidenten. Wenn er vorgeladen werde, arbeite er mit seinen Anwälten daran, mit den verschiedenen Ermittlungen der Ausschüsse zu kooperieren, sagte Cohen.

Zudem wird die Rolle von Jared Kushner in der Russland-Affäre untersucht. Auch Trumps Berater und Schwiegersohn Jared Kushner wird in diesem Zusammenhang durchleuchtet.

Flynn und der Ex-Trump-Anwalt Michael Cohen sind vom Geheimdienstausschuss des US-Repräsentantenhauses vorgeladen worden.

Der republikanische Ausschussvorsitzende Mike Conaway und der demokratische Obmann Adam Schiff erklärten, "wir hoffen und erwarten, dass jeder, der aufgerufen ist auszusagen oder Dokumente zu liefern, dies tun wird". Allerdings weigerte sich der einstige Sicherheitsberater bisher, solche Dokumente zu übergeben und vor dem Ausschuss auszusagen. Zudem soll Trump eine Woche nach seinem Amtsantritt von Comey ein Loyalitätsbekenntnis eingefordert haben, was der FBI-Chef ihm verweigert habe. Er war im Februar zurückgetreten, nachdem bekannt geworden war, dass er über Kontakte nach Russland während des US-Wahlkampfs gelogen hatte. Der Chef der Bundespolizei, James Comey, war kürzlich gefeuert worden. Comey hatte bereits angekündigt, dass er zu einer Aussage bereit sei. Auch nähere Details zur Aussage Comeys gab es nicht.

Der Kommunikationschef von US-Präsident Trump verlässt nach nur drei Monaten das Präsidialamt.

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