Stahlkonzern Voestalpine zahlt höhere Dividende und ist für 2017/18 optimistisch

Stahlkonzern erwartet positive Entwicklung

Der Gewinn nach Steuern fiel uim 12,5 Prozent auf 527 Millionen Euro, nach Minderheiten und Hybridkapitalzinsen blieben 496,8 Millionen Euro. Dank eines starken vierten Quartals steigerte Voestalpine das um die Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) um 6,6 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro, der bereinigte Jahresüberschuss nahm um 5,8 Prozent auf 539 Millionen Euro zu.

Die Einmaleffekte sind laut voestalpine auf den Erwerb der Mehrheitsanteile an den Unternehmen voestalpine Tubulars GmbH & Co KG, voestalpine Tubulars GmbH und CNTT Chinese New Turnout Technologies per 1. April 2015 zurückzuführen. Es habe sich um eine bilanzielle Maßnahme gehandelt, die für die Ertragskraft keine Bedeutung habe. Diesmal wird die Ausschüttung von 1,05 auf 1,10 Euro je Aktie angehoben. Die Gesamtkosten dafür seien ursprünglich mit 742 Millionen Dollar veranschlagt worden und beliefen sich letztlich auf 1,012 Milliarden Dollar. Das Werk habe "bereits im ersten Betriebsmonat unter Vollauslastung ein positives Ergebnis erzielt". Zwar stieg auch die Nettoverschuldung von 3,1 auf 3,2 Milliarden Euro, doch der Verschuldungsgrad ging von 54,5 auf 53,2 Prozent zurück. Euro, die EBIT-Marge von 8 auf 7,3 Prozent.

"Der sich bereits in den Vorquartalen abzeichnende Aufwärtstrend fand mit einem hervorragend verlaufenen vierten Quartal den erwartet erfreulichen Abschluss", so Wolfgang Eder.

Wien (Reuters) - Der österreichische Stahlkonzern Voestalpine hat im vergangenen Geschäftsjahr vor allem dank einer starken Nachfrage aus der Automobil- und Konsumgüterindustrie Umsatz und Gewinn gesteigert. Für die erste Jahreshälfte 2017/18 sei mit einer deutlich über dem Vorjahr liegenden Umsatz- und Ergebnisentwicklung zu rechnen. Eine konkrete Einschätzung des Konjunkturverlaufes in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres werde allerdings erst nach dem kommenden Sommer möglich sein. Es zeichne sich aber eine deutlich positive Entwicklung ab, erklärte der Konzern.

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