Uber: Fahrdienst macht 708 Millionen Dollar Verlust

Der Fahrdienstvermittler macht weiter hohe Verluste der Umsatz steigt jedoch deutlich. Quelle Reuters

Der Fahrdienst-Vermittler Uber wächst trotz aller Negativ-Schlagzeilen weiter schnell - aber verliert auch nach wie vor viel Geld. Vergleichswerte für den Vorjahreszeitraum lieferte die Firma nicht.

Der Fahrdienstvermittler Uber hat seinen Verlust im ersten Quartal verringert. Verglichen mit dem Vorquartal sank das Minus von 991 auf 708 Mio. Uber wird von Investoren mittlerweile mit mehr als 70 Milliarden Dollar bewertet, ist aber nicht börsennotiert und muss keine öffentlichen Finanzberichte vorlegen. Die geschrumpften Verluste im ersten Quartal brächten den Konzern auf einen guten Weg hin zur Rentabilität. Das entspricht etwas weniger als der Hälfte der insgesamt 15 Milliarden US-Dollar, die das Unternehmen durch Eigenkapital- und Schuldenfinanzierung eingenommen hat.

Zuletzt geriet das wegen seiner aggressiven Firmenkultur und Wachstumsstrategie umstrittene Unternehmen wegen verschiedener rechtlicher Konflikte und sogar Sexismus-Vorwürfen in die Kritik. Das Unternehmen wirft dem früheren Google-Manager in seiner Klage gegen Uber vor, er habe vor seinem Abgang beim Internetkonzern Tausende vertrauliche Dokumente mitgenommen. Wie das Wall Street Journal erfahren haben will, sucht Uber gezielt nach jemandem, der Erfahrung mit börsennotierten Unternehmen hat. So wird seit Monaten nach einer "starken Nummer zwei" für Kalanick gesucht. Und der New Yorker Regionalchef Josh Mohrer kündigte jüngst. Die Firma hatte den Posten des Finanzchefs offengelassen, seit Brent Callinicos zum Start-up Hyperloop One ging.

Dem Blatt zufolge hat Uber in diesem Jahr bereits über ein Dutzend Führungskräfte verloren oder gefeuert.

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