Apple greift Amazon mit vernetztem Lautsprecher an

Die Produktion des vernetzten Apple Lautsprechers soll bereits begonnen haben

Der Hersteller aus Cupertino hat Medienberichten zufolge mit der Produktion eines vernetzten Lautsprechers im Stile von Amazon Echo begonnen. Der iPhone-Konzern lasse die ersten Lautsprecher mit seiner digitalen Assistentin an Bord bereits produzieren, berichtet der Finanzdienst Bloomberg. Obwohl ersten Verlautbarungen zufolge bereits auf der WWDC 2017 mit der Ankündigung zum Gerät gerechnet werden könnte, soll der Verkauf frühestens Ende dieses Jahres erfolgen.

Möglicherweise ist der Siri-Lautsprecher ein weiterer Schritt in Apples Vorhaben, die künstliche Intelligenz weiter zu pushen.

Der Smart Home-Lautsprecher von Apple soll optisch dem Mac Pro ähneln. Außer Siri hat Apple in diesem Technologie-Bereich jedoch bisher noch nicht viel bewegt.

Anstatt auf ein Display setzt Apple den Berichten zufolge lieber auf einen hochkarätigen Klang und eine umfangreiche Integration mit anderen Applegeräten, um die Konkurrenz in Form von Amazon Echo und Google Home auszustechen.

Immer mehr Gerüchte deuten darauf hin, dass Apple sich in Kürze mit einem eigenen Siri-Lautsprecher in den Kampf um die Vorherrschaft unter den smarten Heimassistenten einmischt. Jetzt will sich Apple den Bloomberg-Informationen zufolge bei seinem smarten Lautsprecher unter anderem mit räumlichem Sound von der Konkurrenz abheben. Vor allem soll die Apple-Software wie Apple Music und Homekit damit gesteuert werden. Manche Quellen gehen sogar davon aus, dass Apple bei dem Lautsprecher Amazons neueste Idee direkt mit aufgreift, und zusätzlich einen Touchscreen mit verbaut.

Apple lasse die Lautsprecher bei der Firma Inventec aus Taipeh fertigen, die auch die drahtlosen AirPods-Ohrhörer produziere, hieß es. Eine Vorstellung in der kommenden Woche zur Worldwide Developers Conference sei wahrscheinlich, der Verkaufsstart soll zu einem späteren Zeitpunkt im Laufe des Jahres erfolgen. Der Sprachassistent Siri soll in Lautsprecher-Form ebenfalls Einzug in die Haushalte finden. Auf das Gerät mit dem Namen iPod Hifi konnten die populären Musikplayer des Konzerns aufgesteckt werden.

Bloomberg zufolge könnten auf der Entwicklerkonferenz WWDC auch neue Modelle des iPad-Tablets sowie aufgefrischte Macbook-Pro-Notebooks mit schnelleren Chips präsentiert werden.

Related:

Comments

Latest news

Regierung: Schwesig als Ministerpräsidentin in Mecklenburg-Vorpommern nominiert
Sollte Barley die Gelegenheit wahrnehmen, Ministerin zu werden, muss SPD-Chef Martin Schulz einen neuen Generalsekretär finden. Sollte man da jetzt einfach eine parlamentarische Staatssekretärin aufrücken lassen? Von Antonie Rietzschel, Berlin mehr.

Tuchel-Aus beim BVB in kommenden 48 Stunden?
Watzke hatte öffentlich immer behauptet, es habe "niemand den Wunsch an mich herangetragen", das Spiel abzusagen. Auch Niko Kovac (Frankfurt) und Peter Bosz (Amsterdam) werden als mögliche Alternativen gehandelt.

Özdemir für kontrollierte Freigabe von Cannabis
Das Fazit des Grünen-Chefs: "Die Drogenpolitik der Bundesregierung ist aus unserer Sicht krachend gescheitert." . Laut Özdemir helfe das Gesetz, den Schwarzmarkt auszutrocknen und den Jugendschutz zu stärken.

Bundestag stimmt über Bund-Länder-Finanzpakt ab
Mit einem Sofortprogramm von 3,5 Milliarden Euro sollen die gröbsten Mängel in den Schulgebäuden beseitigt werden. Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht sprach wie Lammert von einem "monströsen Eingriff" in das Grundgesetz.

Rock im Park: So streng sind die Sicherheitsvorkehrungen
Auf dem Festivalgelände seien neben persönlicher Kleidung nur Handys, Portemonnaies, Schlüsselbund und Gürtel- oder Bauchtaschen erlaubt.

Other news