Geldwäsche-Affäre: Millionenstrafe für Deutsche Bank

Deutsche Bank muss 41 Millionen Dollar in den USA zahlen

Die Notenbank Federal Reserve verhängte ein Bußgeld von 41 Millionen Dollar (37 Millionen Euro) wegen unzureichender Vorkehrungen gegen Geldwäsche. Danach sollen in den nächsten fünf Jahren drei Milliarden Dollar für die Projekte bereitgestellt werden.

In einer E-Mail-Erklärung sagte die Deutsche Bank: "Wir sind bestrebt, jede von der Fed empfohlene Kontrollmaßnahme umzusetzen, um ihre Erwartungen zu erfüllen" ("Bloomberg"). Konkret ging es um den Zeitraum zwischen 2011 und 2015. Das Institut habe wegen Aufsichtsversagen über Jahre Gelegenheiten ungenutzt gelassen, das Komplott zu bemerken und zu unterbinden, so die Vorwürfe. Ende Januar hatte sich das Geldhaus bereits auf einen Vergleich über 425 Millionen Dollar mit der New Yorker Finanzaufsicht geeinigt.

Die Geschäfte der Deutschen Bank in den USA hätten es versäumt, ein effektives Anti-Geldwäsche-Programm einzurichten, um sich an das US-Gesetz über das Bankgeheimnis und andere Gesetze gegen Geldwäsche zu halten. Die Demokraten im US-Kongress fordern nun Auskunft darüber, ob Trumps Konten und Kredite bei der Deutschen Bank eventuell durch Bürgschaften aus Russland gedeckt seien und so Russland ein Druckmittel gegen Trump und damit auch gegen die US-Regierung in der Hand habe. Trump soll mit mehr als 340 Millionen Dollar bei der Deutschen Bank in der Kreide stehen. Dabei drängen die Politiker auch auf Klarheit über mögliche Verbindungen nach Russland.

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