Lethargie im Dax hält an

Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes

Der Dax schwankte den Morgen über um seinen Schlusskurs vom Vortag: Zuletzt stand er wieder knapp mit 0,12 Prozent im Plus bei 12 613,50 Punkten.

Die Mai-Bilanz für den deutschen Leitindex bleibt mit einem zwischenzeitlich erreichten Rekordhoch von 12 841 Punkten und einem Zuwachs von aktuell 2 Prozent positiv.

Der MDax, in dem die mittelgroßen deutschen Unternehmen gelistet sind, setzte zwar bei 25 243 Punkten eine neue Bestmarke, kam dann aber mit einem Minus von 0,02 Prozent auf 25 276,90 Punkten ebenfalls nur wenig von der Stelle. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,55 Prozent auf 3580,74 Punkte bergauf. Hier belasteten vor allem schwache Bankentitel, nachdem die Deutsche Bank Anlegern empfohlen hatten, die Branche im Portfolio unterzugewichten. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es dank Gewinnen von Index-Schwergewicht United Internet immerhin um 0,48 Prozent auf 2286,74 Zähler hoch. Bereits zum Ende der vergangenen Woche hin waren die Umsätze am deutschen Aktienmarkt wegen des Feiertags Christi Himmelfahrt äußerst gering gewesen.

BMW-Papiere notierten mit einem moderaten Abschlag und zeigten sich damit nahezu unempfindlich gegenüber Nachrichten vom teilweisen Produktionsstopp in einigen Werken.

Dagegen führten die Titel der Deutschen Börse mit plus 1,21 Prozent die Gewinnerriege im Leitindex an.

Studien bewegten auch in den übrigen Indizes: So bescherte eine gestrichene Verkaufsempfehlung der britischen Investmentbank HSBC den Uniper-Papieren bei 16,795 Euro ein neues Rekordhoch.

Bei Wüstenrot & Wuerttembergische DE0008051004 stand nach einem Anstieg bis auf 19,700 Euro zuletzt noch ein Plus von 0,10 Prozent auf 19,380 Euro zu Buche.

Lanxess-Anteilsscheine legten nach dem Kursfeuerwerk vom Vortag um weitere 2,16 Prozent auf 68,94 Euro zu. Dessen Aktien profitierten davon, dass Starinvestor Warren Buffett mittlerweile über sein Rückversicherungs-Unternehmen General Re etwas mehr als 3 Prozent der Stimmrechte hält. Die Aktien des Ingenieur-Dienstleisters Bertrandt sanken nach unspektakulären Zahlen zum ersten Geschäftshalbjahr um 0,30 Prozent.

Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei 0,11 Prozent. Sie stiegen an der TecDAX-Spitze um 4,5 Prozent, weil der Solartechnikhersteller mit der vereinbarten Partnerschaft zur Direktvermarktung von Solarstrom seinen Ausbau zum Energiedienstleister vorantreibt. Davor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,1173 Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,8950 Euro gekostet.

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