1860 probt Aufstand gegen Ismaik - Investor will klagen

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Der bei großen Teilen des Vereins verhasste Milliardär hatte damit das vorläufige Aus der Profimannschaft besiegelt.

Die Reaktion ist drastisch und die Folge einer kuriosen Entwicklung. Etliche Fans hatten kurz nach Bekanntwerden der nicht mehr möglichen Drittliga-Lizenz auf dem Vereinsgelände "Scheiß auf den Scheich!"-Sprechchöre angestimmt". Das Präsidium habe dem Milliardär "sehr, sehr viele, eigentlich alle Freiheiten gelassen".

Vereins-Vizepräsident Heinz Schmidt sagte aber, dass bei jenem Thema keine Einigung zwischen 1860 und Investor Ismaik in Sicht sei. "Das würden wir künftig nicht mehr machen". Das Budget könnten wir selber stemmen. Auch deshalb hätten die Forderungen nicht erfüllt werden können.

In einer Stellungnahme wehrte sich der Club gegen die Vorwürfe von Ismaik, seine Forderungen seien nicht erfüllt worden. "Wir nehmen befremdet zur Kenntnis, dass unser Mitgesellschafter öffentlich den Verein zum Sündenbock erklärt", heißt es in einer Mitteilung des Vereins vom Samstag. "Es soll der Eindruck erweckt werden, die Führung des Vereins sei in den letzten Monaten untätig und nicht in der Lage gewesen, Probleme zu erkennen und anzugehen".

Allerdings hält Ismaik noch große Anteile am Klub und zu einem Verkauf dieser konnten die Vereinsverantwortlichen ihn bislang nicht ermutigen. Der Geschäftsmann aus Abu Dhabi dachte aber nicht daran. U21-Trainer Daniel Bierofka sagte in dieser Woche, er könne sich vorstellen, dass seine Nachwuchstruppe als Basis für die neue Mannschaft passen würde. Koch lobte ausdrücklich, dass sich Sitzberger und Schmidt gegen die Forderungen von Ismaik wehren. Ismaik hatte sich dennoch gegen einen Abschied entschieden und will nun seinen Einfluss offenbar noch ausbauen. "Wir werden auf keinen Fall dulden, wenn eine Situation entsteht, dass der TSV 1860 München unter Druck gesetzt oder in eine Situation versetzt wird, dass führende Funktionäre von außen rechtlich beherrscht werden", betonte Koch, der im Deutschen Fußball-Bund (DFB) als Vizepräsident für Amateure zuständig ist. "Das würde von Seiten des BFV auf keinen Fall toleriert werden". Die 50+1-Regel gelte übrigens in allen Ligen des BFV, ergänzte Koch. "Mir macht das nix aus", antwortete er.

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