Trump fordert islamische Staaten auf: Vertreibt die Terroristen!

Das Königshaus in Saudi Arabien ist hochzufrieden mit Trumps Besuch

Großspurig hatte der Nationale Sicherheitsberater H.R. McMaster angekündigt, der Präsident werde eine inspirierende Rede halten, die die muslimische Welt vereinen werde.

"Religiöse Führer müssen das absolut klarstellen: Barbarei bringt Euch keinen Ruhm ein", hieß es in dem Manuskript weiter. Darin breitete Trump allerdings keine friedliche Weltsicht aus - sondern eine kriegerische. Trump wiederum verlangt von ihnen ein stärkeres Engagement im Kampf gegen den Terrorismus.

Die Rede bestätigt eine sehr einfache Sicht der Dinge.

Der Iran werde auch wegen der milliardenschweren Waffenkäufe der Saudis nichts unternehmen, sagte Ruhani. Moderate Muslime hier, islamistische Mörder da. Der ägyptische Präsident Abdelfattah al-Sisi sagte: "Der Kampf gegen den Terrorismus ist in erster Linie ein intellektueller Kampf".

Zudem soll der US-Präsident bei einem Treffen mit russischen Spitzenvertretern erklärt haben, dass Comeys Entlassung "großen Druck" aus den Ermittlungen zu möglichen Moskau-Verstrickungen seines Wahlkampfteams genommen habe. Für die USA bedeute das "Jobs", für die Region "großartige Sicherheit", sagte Trump weiter. "Wir sind nicht hier, um den Menschen zu erzählen, wie sie zu leben, was sie zu tun, wer sie zu sein oder wie sie ihren Glauben auszuüben haben". Das Übel des Terrorismus könne nur gemeinsam überwunden werden. Er forderte: "Vertreibt sie!" "Aus den Gebetsstätten! Aus der Welt!" Es schmeichelt Trumps Ego, wo es nur geht.

Man erinnere sich jedoch zurück an die Zeit nach seiner ersten Rede im Kongress.

Auch der Iran kritisierte das Abkommen. Im gesamten Mittleren Osten fänden sich die Zeichen einer iranischen Unterstützung des Terrorismus, sagte Trump am Montagabend vor einer Unterredung mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Er warf Teheran vor, es finanziere Waffen und trainiere Terroristen, Milizen und extremistische Gruppen, die Zerstörung und Chaos verbreiteten. Dabei wurden zahlreiche Zivilisten getötet. Und ist damit alles andere als ein Garant für Stabilität. Auch aus Deutschland kam Kritik.

Zu den Abkommen zwischen den USA und Saudi-Arabien im Wert von mehreren hundert Milliarden Dollar, davon 110 Milliarden für Militärgüter, twitterte Sarif: "Handelt es sich um Außenpolitik" oder wollten die USA Saudi-Arabien "melken"?

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